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Prozess um Betrug mit Elektroartikeln und Potenzmitteln

Rostock Prozess um Betrug mit Elektroartikeln und Potenzmitteln

Nach der Registrierung von 36 verschiedenen Internetdomains und mehreren E-Mail-Adressen hatte der Angeklagte Schein-Onlineshops für Elektroartikel und Potenzmittel geschaffen. Er betrog 183 Kunden um mehr als 112 000 Euro.

Rostock. Wegen Betrugs in 183 Fällen beim Handel mit Potenzmitteln und Elektroartikeln muss sich vom kommenden Dienstag an ein 27-jähriger Mann vor dem Landgericht Rostock verantworten. Wie das Gericht am Dienstag berichtete, soll der Mann zwischen April 2015 und März 2017 unter anderem in Delmenhorst und Rostock seine Taten ausgeführt haben.

Nach der Registrierung von 36 verschiedenen Internetdomains und mehreren E-Mail-Adressen habe er Onlineshops für Elektroartikel und Potenzmittel geschaffen. Es sei seine Absicht gewesen, Kunden gegen Vorkasse zu gewinnen, ohne die Produkte zu liefern. Die 183 Kunden hätten dann Waren im Wert von mehr als 112 000 Euro bestellt und das Geld auch überwiesen.

Um keine Rückschlüsse auf seine Person zu ermöglichen, habe der Mann die Dienste Dritter in Anspruch genommen, hieß es. Diese hätten ihm gegen Provision ihre Konten zur Verfügung gestellt. Aufgeflogen sei er nach der Anzeige eines Kunden. Er sitzt seit März in Untersuchungshaft. Es sind fünf weitere Verhandlungstage angesetzt.

dpa/mv

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