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Raub und Erpressung aufgeklärt: Taten erfunden

Stadtmitte Raub und Erpressung aufgeklärt: Taten erfunden

Ermittlungen wegen Vortäuschung eingeleitet

Stadtmitte. Zwei schwere Straftaten, die im Juli angezeigt wurden, hat es nie gegeben. Das ergaben die Ermittlungen der Kriminalpolizei. Die vermeintlichen Opfer hatten aus unterschiedlichen Gründen die Taten vorgetäuscht. Das wird nun für die Rostocker ein „Nachspiel“ haben. Gegen beide wurden Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat eingeleitet.

 

OZ-Bild

Yvonne Hanske, Polizei

Im ersten Fall, der sich Anfang Juli ereignet haben sollte, hatte eine Passantin den 35-Jährigen auf offener Straße mit Schnittverletzungen am Bein gefunden. Der Mann hatte erklärt, dass er überfallen und mit einem Messer verletzt worden war. Die Fahndung nach den beschriebenen drei Tätern verlief ergebnislos. „Es konnte auch niemand gefunden werden, denn den Raubüberfall hat es nie gegeben“, teilt Polizeisprecherin Yvonne Hanske mit. Widersprüche zwischen den Schilderungen des Verletzten und den Ermittlungen vor Ort machten die Kriminalisten misstrauisch. Mit den Ungereimtheiten konfrontiert, gab der Mann zu, den Überfall erfunden und sich selbst verletzt zu haben.

Auch ein 15-Jähriger hat bei der Schilderung einer Erpressung seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Mitte Juli hatte der Vater des Jungen eine Differenz in seinem Portemonnaie festgestellt. Der Jugendliche erfand eine wilde Erpressungsgeschichte. Auch er verstrickte sich später bei der Zeugenvernehmung in Widersprüche und gab letztendlich gegenüber der Ermittlerin zu, sich die Erpressung nur ausgedacht zu haben.

OZ

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