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Reha-Klinik auf Usedom: Investor kann loslegen

Neuendorf Reha-Klinik auf Usedom: Investor kann loslegen

Lütower Gemeindevertreter stimmen mehrheitlich für Bebauungs-Planverfahren / Es könnte um 80 Klinikplätze gehen

Neuendorf. Grünes Licht für die privaten Pläne, in Neuendorf auf dem Gnitz womöglich eine Reha-Klinik zu errichten. Die Gemeindevertreter von Lütow jedenfalls haben am Montagabend aus ihrer Sicht die erste dafür nötige Entscheidung gefällt. Mit vier Stimmen zu einer Stimme machten die Volksvertreter den Weg frei, ein Bebauungsplanverfahren auf den Weg zu bringen. „Es gab durchaus kontroverse Meinungen, aber eine erfreulich sachliche Auseinandersetzung“, lobte Bürgermeister Heiko Dahms die Atmosphäre der Debatte. Entscheidend sei, so die Meinung des Ortsoberhauptes, der sich die Mehrheit anschloss, „was dabei für unsere Gemeinde und die Einwohner unterm Strich herauskommt. Und da ist es hier so, dass im Falle der Errichtung einer privaten Klinik alte, hässliche Stallruinen verschwinden könnten“, sagt Dahms weiter.

Nachdem eine Maklerin am Montagabend eine erste Grobplanung vorgestellt hatte (es könnte um bis zu 80 Klinikplätze auf einem bis zu 2,5 Hektar großen Gelände gehen), bekundetet die Gemeindevertreter ihre grundsätzlich positive Haltung. Laut Bürgermeister sei nun allerdings der Vorhabensträger beziehungsweise Investor am Zuge, eine detaillierte Planung zu entwickeln, eventuelle Bodenverunreinigungen ermitteln zu lassen und ein Finanzierungsmodell zu erarbeiten. Erst dann könnte das Gesamtvorhaben der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

In Lütow ist man offensichtlich mehrheitlich darauf gespannt. Darauf lässt auch die rege Teilnahme von Einwohnern an der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter schließen. „Mit einer solchen vernünftigen Streitkultur sollte es weitergehen“, so Dahms. St. Adler

OZ

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