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Rocker-Angriff auf Diskothek im Strelapark

Stralsund Rocker-Angriff auf Diskothek im Strelapark

Etwa 20 Männer versuchten, sich Einlass zu verschaffen / Zwei Ordner wehrten sie ab / Drei Menschen wurden leicht verletzt

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Bereits am Samstagabend trafen sich etwa 100 Rocker an der Greifswalder Chaussee in der Nähe des Werftkreisels.

Quelle: Matthias Ruuck

Stralsund. Bei einem Angriff von Rockern auf eine Diskothek im Strelapark in Stralsund sind in der Nacht zum Pfingstsonntag drei Menschen leicht verletzt worden. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Neubrandenburg mitteilte, hatten die rund 20 zum Teil stark angetrunkenen Männer versucht, sich Einlass in den Klub zu verschaffen. Bekleidet waren sie mit Westen und Kutten eines Motorrad-Klubs.

Die beiden Türsteher am Eingang verweigerten ihnen allerdings das Betreten der Diskothek. Daraufhin wurden die Ordner massiv angegriffen. Die Rocker sollen mit Fäusten und Eisenstangen auf die beiden eingeschlagen haben. Womit die Angreifer offenbar nicht gerechnet hatten: Die Ordner wehrten sich heftig und sehr professionell. Sie waren offensichtlich entsprechend trainiert und körperlich absolut fit. Daraufhin setzten die Rocker Reizgas gegen die beiden Männer ein. Ihr Ziel, in den Klub zu gelangen, erreichten sie trotzdem nicht.

Als die Angreifer erfuhren, dass die Polizei gerufen worden sei, erkannten sie wohl die Aussichtslosigkeit ihrer Situation und flüchteten. Beim Eintreffen der Beamten waren sie verschwunden und konnten auch trotz eines massiven Aufgebots von Einsatzkräften nicht mehr im Stadtgebiet von Stralsund angetroffen werden. Die Ordner, 36 und 55 Jahre alt, wurden leicht verletzt. Eine 22-jährige Diskobesucherin litt unter den Folgen des Reizgas-Einsatzes. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

Dass die Angreifer Teilnehmer eines Treffens des Rockerklubs „Bandidos“ über die Pfingstfeiertage in Stralsund waren, ist nicht hundertprozentig sicher. Bereits Samstagabend hatten sich über 100 von ihnen – überwacht von einem Großaufgebot der Polizei – auf einer Freifläche an der Greifswalder Chaussee in der Nähe des Werftkreisels aufgehalten.

jpw

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