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Schlägerei am Platz des Friedens

Stralsund Schlägerei am Platz des Friedens

Die Polizei hat in Stralsund zwei Männer vorläufig festgenommen. Sie sollen eine Gruppe mit sechs Personen mit Eisenstangen und einer Schreckschusswaffe angegriffen haben.

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Die Polizei hat in Stralsund nach einer Schlägerei zwei Männer festgenommen.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Stralsund. Nach einer Schlägerei am Platz des Friedens in Stralsund hat die Polizei zwei Männer vorläufig festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, am Montagnachmittag mit Eisenstangen und einer Schreckschusswaffe auf eine Gruppe mit sechs Personen losgegangen zu sein.

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Neubrandenburg mitteilte, flüchteten die Angreifer aufgrund der heftigen Gegenwehr ihrer Opfer. Die sofort alarmierte Polizei konnte kurz darauf in der Nähe zwei Tatverdächtige festnehmen. Bei ihnen handelt es sich nach Angaben der Polizei um „bekannte Intensivtäter“ im Alter von 37 und 42 Jahren.

Die Polizei nahm eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz auf. Bei der Durchsuchung der Wohnung der Tatverdächtigen, wurden die Eisenstangen und die Schreckschusswaffe gefunden und beschlagnahmt.

Als Motiv für den Angriff auf die Gruppe mit den sechs Männern im Alter zwischen 25 und 40 Jahren werden unterschiedliche politische Einstellungen vermutet. Verletzt wurde niemand. Die genauen Umstände und Hintergründe der Auseinandersetzung müssen nun durch die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Anklam ermittelt werden. 

Der diensthabende Staatsanwalt hat angeordnet, die beiden Tatverdächtigen aus Stralsund vorläufig festzunehmen. Sie sollen heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.Erst am 21. März hatte es am Platz des Friedens in Stralsund einen Großeinsatz der Polizei gegeben. An dem Montagabend zerstörten sechs Männer eine Wohnung komplett. Zuvor waren rechtsradikale Parolen gerufen worden.

Von Jens-Peter Woldt

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