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Schlamperei Grund für Windrad-Havarie

Grischow Schlamperei Grund für Windrad-Havarie

Ein Experten-Gutachten hat ergeben, dass im Dezember beim nordvorpommerschen Grischow agebrochene Anlage kaum geschmiert war.

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Das bei Grischow umgestürzte Windrad.

Quelle: Tilo Wallrodt

Grischow. Zu wenig Schmiere in den Lagern: Die Havarie der Windenergieanlage im Windpark Rakow in Grischow bei Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) im Dezember 2016 ist wohl auf schlampige oder zumindest nachlässige Wartung zurückzuführen. Das ergab jetzt ein Gutachten zur Unfallursache. „Der Schmierstoff war bereits so ausgetrocknet, dass er bröselte“, sagt Hubert Gregorius, der Sachverständige.

DCX-Bild

Ein Experten-Gutachten hat ergeben, dass im Dezember beim nordvorpommerschen Grischow agebrochene Anlage kaum geschmiert war.

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In dem 16 Jahre alten Windpark war kurz vor Weihnachten 2016 ein 70 Meter hohes Windrad in 25 Metern Höhe abgebrochen. Tonnenschwere Maschinenteile waren dadurch auf ein Feld gekracht.

Insider gehen von einem Sachschaden von bis zu einer dreiviertel Million Euro aus. „Der Windpark hat drei Monate komplett stillgestanden“, erklärt Holger Schneider, einer der Geschäftsführer des Betreibers Ökofair Energie GmbH. Bei einem Jahresumsatz von 2,5 Millionen Euro könne man sich den Gesamtverlust vorstellen, sagt er.

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