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Schwer verletzter Syrer: Polizei geht von Unfall aus

Grimmen Schwer verletzter Syrer: Polizei geht von Unfall aus

Kripo konnte 28-Jährigen jetzt vernehmen

Grimmen. Es war wohl doch ein Unfall und kein Verbrechen. Davon geht zumindest die Polizei jetzt aus. Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei syrischen Flüchtlingen in der Grimmener Feldstraße war ein 28-Jähriger beim Streit mit einem 20-jährigen Mitbewohner schwer verletzt worden. Der Vorfall hatte sich am Abend des 26. August ereignet und für erhebliche Aufregung und jede Menge Spekulationen im Stadtgebiet Südwest gesorgt (die OZ berichtete). Der 28-Jährige war damals laut ersten Erkenntnissen der Polizei in der Folge des Streites in eine Glastür gefallen und hatte sich schwere Schnittverletzungen im Rückenbereich zugezogen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen war ein Rettungshubschrauber angefordert worden, mit dem der Verletzte zu einem Krankenhaus geflogen wurde.

Der Schwerverletzte konnte das Krankenhaus inzwischen verlassen und ist jetzt – mit Dolmetscherhilfe – von der Kriminalpolizei in Grimmen vernommen worden. „Aus derzeitiger Sicht und nach der Vernehmung gehen wir von einem Unfall aus“, sagt Polizeisprecherin Ilka Pflüger. Bei der Auseinandersetzung der beiden Zuwanderer sei eine Türscheibe zu Bruch gegangen, an der sich der 28-Jährige die Verletzungen zuzog. Es werde dennoch weiter ermittelt, ob es sich bei dem Vorfall um fahrlässige oder gar um vorsätzliche Körperverletzung handele. Der 20-jährige Verursacher, der einen Schock erlitten haben soll, befinde sich noch immer in ärztlicher Betreuung.

pf

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