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Schwere Verkehrsunfälle: Rettungskräfte warnen Schüler

Bad Doberan Schwere Verkehrsunfälle: Rettungskräfte warnen Schüler

Doberaner Berufsschüler nehmen am Präventionsprojekt „Crashkurs MV“ teil / Polizei, Feuerwehr, Seelsorger und Angehörige appellieren an junge Leute achtsam zu fahren

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Berufsschüler nahmen am Mittwoch am „Crashkurs MV“ in der Aula des Gymnasiums in Doberan teil.

Quelle: Katarina Sass

Bad Doberan. 92 Menschen starben 2014 auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns. Neun von ihnen waren Fahranfänger. Ihr Tod hätte vermieden werden können, ist sich ein Team aus Polizei, Feuerwehr, Seelsorger und Angehörigen sicher. Im „Crashkurs MV“ sorgten sie am Mittwoch in der Aula des Gymnasiums in Doberan mit erschreckenden Unfallbildern für schockierendes Schweigen. Der Kurs sollte junge Fahranfänger aufrütteln und sie zur Achtsamkeit aufrufen. Von ihren Erlebnissen während ihren Einsätzen berichteten die Polizeibeamtin Nicol Engel, selbst Unfallopfer, Marcus Eichwitz von der Feuerwehr Schwerin, Notarzt Dr. Gernot Rücker, Pastor Christopherus Baumert und Ottmar Saffer, der 2009 seinen Sohn bei einem tödlichen Verkehrsunfall verlor. Die zum Teil schreckenden Bilder lösten Betroffenheit bei den Fahranfängern aus.

Präventionsprojekt „Crashkurs MV“

92 Verkehrstote – das ist die traurige Bilanz aus dem Jahr 2014. Davon starben neun Fahranfänger auf den Straßen in MV. Die häufigsten Unfallursachen mit schweren Personenschaden sind Geschwindigkeit, gefolgt von Vorfahrt, Alkohol, Überholen und Abstand. Die Zahl der Unfälle, in denen 18 bis 25-Jährige verwickelt waren, sank von 23 Prozent (2010) auf 13,6 Prozent (2014). Der Crashkurs MV ist ein Präventionsprojekt der Polizei und der Verkehrssicherheitskommission mit dem Ziel, die Zahl der Unfälle mit jungen Menschen zu verringern.

Von Sass, Katarina

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