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Schwierigkeiten mit dem Anhalten am Grünpfeil

Stralsund Schwierigkeiten mit dem Anhalten am Grünpfeil

Fehler bei Vorfahrt und Vorrang gehören zu den zweithäufigsten Unfallursachen auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns. Die Polizei führt dazu im Juli verstärkt Kontrollen durch.

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Auf der Rostocker Chaussee in Stralsund winkt Polizeioberkommissar Roland Starke ein Fahrzeug aus dem Verkehr. Die thememorientierten Verkehrskontrollen im Bereich der Polizeidirektion Neubrandeburg beschäftigen sich im Juli mit Verstößen gegen Vorfahrt/Vorrang auf den Straßen.

Quelle: Jörg Mattern

Stralsund. Die Verkehrskontrollen im Bereich der Polizeidirektion Neubrandenburg stehen im Juli unter dem Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“. In Stralsund waren gestern zum Auftakt 27 Polizisten an drei Kontrollstellen im Einsatz, um Rotlichtverstöße, Telefonieren im Auto und andere Auffälligkeiten im Straßenverkehr zu ahnden.

Das Schwerpunktthema wurde nicht zufällig gewählt. „In Mecklenburg-Vorpommern sind Vorfahrtsfehler die zweithäufigste Unfallursache nach Geschwindigkeitsvertstößen“, sagt Polizeihauptkommissarin Carolin Radloff. Alleine im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund, gibt es eine steigende Tendenz zu mehr Unfällen nach Fehlern bei Vorfahrt und Vorrang.

Wurden 2013 noch 183 Unfälle gezählt, so waren es im letzten Jahr 189. 2014 und 2015 starb dabei jeweils ein Mensch. „Jeder 5. Unfall im PI-Bereich hatte im vergangenen Jahr seine Ursache im Fehlverhalten bei Vorfahrt oder Vorrang.

In Stralsund durchliefen 168 Autos die Kontrollen in Stralsund. Dabei wurden 28 Verstöße registriert, zehn wegen Nichtanhaltens am Grünpfeil, 18 wegen Überfahrens der Haltelinie vorm Stop-Schild. Dazu kommen sechs Telefonierer, die während der Fahrt mit Handy am Ohr erwischt wurden und drei Fahrer, die ohne Gurt unterwegs waren. 

Jörg Mattern

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