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Spezialkommando stürmt Wohnung von Verdächtigen

Wolgast Spezialkommando stürmt Wohnung von Verdächtigen

Polnische Ermittler haben ihre deutschen Kollegen um Hilfe bei Ermittlungen wegen Totschlags gebeten. In Wolgast wurden sie in einem Mehrfamilienhaus fündig.

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Einsatzkräfte am frühen Mittwochvormittag in der Wolgaster Fährstraße.

Quelle: Tilo Wallrodt

Wolgast. Großeinsatz der Polizei am Mittwochmorgen in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald): Etwa 20 Spezialkräfte der Anklamer Kriminalinspektion und des Landeskriminalamtes MV stürmten, teilweise maskiert und bewaffnet, eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Fährstraße.

„Der Einsatz erfolgte auf Grund eines Rechtshilfeersuchens aus Polen, speziell von der Staatsanwaltschaft Stettin“, erklärte auf Anfrage Oberstaatsanwalt Martin Cloppenburg von der Staatsanwaltschaft Stralsund. „Die polnischen Kollegen ermitteln dort wegen Totschlags gegen einen polnischen Staatsangehörigen.“

In Wolgast habe ein Zeuge vernommen und dessen Wohnung nach Beweismitteln gegen den Beschuldigten durchsucht und diese gegebenenfalls beschlagnahmt werden sollen.

Beweismittel, so Cloppenburg, seien nicht gefunden worden. Stattdessen gelangen Zufallsfunde, wie eine geringfügigen Menge Cannabis und ein Schlagring. Der Zeuge wurde vernommen. Nun folgen gegen ihn Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz.

Von Wallrodt, Tilo und Schröter, Tom

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