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Streit um neue Polizeidienststelle

Greifswald Streit um neue Polizeidienststelle

In Greifswald soll ein Neubau die alten Häuser ersetzen. Allerdings wird ohne Kantine geplant. Gewerkschafter fühlen sich übergangen.

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So soll das neue Gebäude in der Brinkstraße einmal aussehen.

Quelle: Fmr Architekten

Greifswald. 9,5 Millionen Euro soll der Neubau des Polizeihauptreviers in der Greifswalder Brinkstraße kosten. Der zuständige Betrieb für Bau und Liegenschaften geht davon aus, dass die Arbeiten Ende des Jahres beginnen können und 2018/2019 abgeschlossen sind. Die Beschäftigten werden laut Schweriner Innenministerium während der Zeit in Containern untergebracht.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert, dass im Neubau keine Kantine mehr sein wird. „Wieder einmal müssen Polizeibeamte die Sparsuppe der Finanzministerin (Heike Polzin, SPD - Anm. d. Red.) auslöffeln“, sagt Marco Bialecki, Kreisgruppenvorsitzender der GdP. „Die Einrichtung einer Kantine für 112 Beschäftigte wurde vom Polizeipräsidium Neubrandenburg nicht beantragt, wäre aber auch seitens des Innenministerium wegen Unwirtschaftlichkeit abgelehnt worden“, entgegnet Ministeriumssprecher Michael Teich. „Ein Kantinenbetrieb rechne sich erst ab 250 Personen.“

Das sei allerdings unerheblich, moniert GdP-Landeschef Christian Schumacher. Eine Kantine sei eine Sozialeinrichtung, ihre Auflösung mitbestimmungspflichtig. Ein Votum des Personalrates sei nicht eingeholt worden.

Kai Lachmann

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