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Sturz auf Gehweg: Opfer verklagt die Stadt Rostock

Rostock Sturz auf Gehweg: Opfer verklagt die Stadt Rostock

Angelika Kraut hat sich bei einem Sturz auf einem maroden Gehweg im Stadtteil Lichtenhagen schwer verletzt. Sie zog gegen die Stadt vor Gericht - und verlor. Die Anwohner müssen die Gefahren kennen, urteilten die Richter.

Rostock. Die Rostocker müssen die Schadstellen in ihren Gehwegen kennen. Das hat ein Gericht der Rentnerin Angelika Kraut mit auf den Weg gegeben. Die Frau hatte sich 2013 bei einem Sturz in der Eutiner Straße eine Zehe gebrochen, nachdem sie sich - so ihre Darstellung - in einem Loch im Gehwegpflaster verhakt hatte. Weil sich die Bürgerbeauftragte nicht weiter um ihren Fall gekümmert habe, sei sie mit einer Klage vor das Landgericht gezogen. Aus ihrem Erlebnis hat die Frau nun ihre Schlüsse gezogen: Sie hofft, dass sie weitere Menschen findet, die auf den schadhaften Gehwegen Schäden erlitten haben. Vielleicht könne man dann eine Verbesserung bewirken, sagt sie.

Von Nele Reiber

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