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Taucher finden Granathülse in der Müritz

Rechlin Taucher finden Granathülse in der Müritz

Der Verdacht hat sich nicht bestätigt: Die bombenähnlichen Funde in der Müritz bei Rechlin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) haben sich als ungefährlich herausgestellt.

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Zwei Patronenhülsen und eine Granathülse haben die Taucher gefunden.

Quelle: Susan Ebel

Rechlin. Nachdem Taucher des Munitionsbergungsdienstes am Dienstag mehrere Stunden lang das Gewässer abgesucht hatten, war ihre Ausbeute am Ende: zwei Patronenhülsen, eine Granathülse, eine Tonne und ein Schlauch.

Die Metallgegenstände waren am Wochenende in einem als besonders „kampfmittelbelastet“ eingestuften Abschnitt zwischen Rechlin-Nord und dem Bolter Kanal gesichtet worden, der für die Schifffahrt gesperrt ist. Ein Hobbykapitän war trotzdem in das Areal gefahren und hatte danach bombenähnliche Funde der Wasserschutzpolizei gemeldet. Für das Eindringen in die Sperrzone muss er jetzt eine Geldstrafe bezahlen – vermutlich in Höhe von 55 Euro.

Wie Robert Mollitor, Leiter des Munitonsbergungsdienstes, berichtet, kommt es oft vor, dass sich angebliche Gefahrenquellen als harmlos erweisen. Aber: „Der Laie kann es nicht unterscheiden, deshalb soll er uns auch bei dem geringsten Verdacht rufen“, sagt er. In diesem Jahr haben die Einsatzkräfte schon einiges zu tun gehabt: Bis Ende Juli wurden bei 203 Einsätzen 5,7 Tonnen Kampfmittel entsorgt.

Kerstin Schröder

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