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Tod in Kneipe: langwierige Ermittlung erwartet

Wismar Tod in Kneipe: langwierige Ermittlung erwartet

Der polizeibekannte Mann aus Wismar war am Samstagabend in dem Lokal „Fellfresse“ mit Gästen in Streit geraten. Später erlag er seinen schweren Verletzungen.

Wismar. Die Schweriner Staatsanwaltschaft rechnet nach dem Tod eines Mannes bei einer Kneipenschlägerei in Wismar mit langwierigen Ermittlungen. Es seien viele Leute zu vernehmen, die an dem Samstagabend in dem Lokal waren, sagte Thorsten Kopf, Sprecher der Staatsanwaltschaft Schwerin, am Dienstag. Das werde mindestens noch bis Freitag dauern.

Ein Ergebnis der Obduktion durch die Rechtsmediziner liege noch nicht vor. Man rechne frühestens bis zum Abend damit. Es wird wegen Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt.

Der polizeibekannte Mann aus Wismar war am Samstagabend in dem Lokal mit Gästen in Streit geraten. Obwohl er der Gaststätte verwiesen wurde, sei er mit Bekannten wiedergekommen und soll die Schlägerei selbst begonnen haben, sagte Kopf. Andere Gäste gingen dazwischen und brachten den 26-Jährigen zu Boden, der später seinen schweren Verletzungen erlag.

Wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs wird auch gegen Bekannte des Toten ermittelt. Sie sollen bei einer Gedenkveranstaltung am Sonntag nahe der Gaststätte Polizisten attackiert haben, die die Kneipe absperrten. Am Montagabend war es ruhig geblieben.

dpa/mv

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