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Trickbetrüger geben sich als Polizisten aus

Anklam Trickbetrüger geben sich als Polizisten aus

Bei einer Frau aus Görke bei Anklam riefen angeblich Mitarbeiter der Polizeiinspektion Anklam an, um ihr einen Lotteriegewinn mitzuteilen. Zuvor allerdings sollte die Frau 4300 Euro überweisen. Die war klug genug und schaltete tatsächlich die Polizei ein.

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Der Sprecher der Polizeiinspektion Anklam, Axel Falkenberg.

Quelle: Hannes Ewert

Anklam. Trickbetrüger versuchten am Mittwoch einer 40-jährigen Frau in Görke bei Anklam telefonisch weiszumachen, dass sie Mitarbeiter der Polizeiinspektion Anklam seien und verkündeten ihr einen Gewinn in Höhe von 82 000 Euro in einer Lotterie. Zuvor allerdings sollte die Frau 4300 Euro Versicherungsprämie auf ein Konto in Bulgarien zu überweisen. Auf Nachfrage erklärte der falsche Polizist, dass die Angerufene bei Zweifeln auch mit anderen Mitarbeitern der Polizeiinspektion sprechen könne. Im Telefondisplay war sogar die manipulierte Einwahlnummer der Polizeiinspektion Anklam zu sehen. Der Frau war jedoch sofort klar, dass Polizei und Glücksspielgewinne sowie damit verbundenen Aufforderungen von Geldzahlungen überhaupt nicht zusammenpassen. Sie hat deshalb umgehend tatsächlich die Polizei eingeschaltet.

Noch am Abend meldeten sich bei den Beamten weitere Opfer aus Herford in Nordrhein-Westfalen ein. Auch dort hatte sich angeblich die Polizei aus Anklam wegen eines Gewinns gemeldet. „Wir appellieren nochmals, grundsätzlich Telefongespräche dieser Art zu beenden und sofort tatsächlich die Polizei zu informieren“, betont Anklams Polizeisprecher Axel Falkenberg.

Seit Februar hatten bei ähnlichen Fällen in Stralsund und Greifswald zwei ältere Frauen falschen Polizisten insgesamt 100 000 Euro gegeben. Die Kriminalpolizei ermittelt. Walther warnte davor, Einzelheiten über Finanzverhältnisse preiszugeben.

Von Meerkatz, Cornelia

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