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Unbekannter Täter auf der Flucht nach versuchter Vergewaltigung

Groß Klein Unbekannter Täter auf der Flucht nach versuchter Vergewaltigung

Polizei bittet um Hinweise / Bisher gibt es keine Zusammenhänge zu anderen Taten

Groß Klein. Ein Unbekannter soll am Sonnabendmorgen, dem 15. Oktober, gegen 5.50 Uhr versucht haben, eine 49-jährige Frau in Groß Klein sexuell zu missbrauchen und womöglich zu vergewaltigen. Der mutmaßliche Täter konnte flüchten und wird nun von der Polizei gesucht.

Hinweise zum Vorfall oder zum Täter nimmt das Polizeirevier Rostock – Lichtenhagen unter der Telefonnummer ☎ 0381 / 7 70 70, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Der Unbekannte näherte sich im Taklerring in Groß Klein dem Opfer von hinten und sprach sie an. Als die Frau sich umdrehte, schlug er ihr unvermittelt mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Sie fiel schließlich zu Boden. Der Täter nutzte ihre hilflose Situation aus und zog ihr die Hose und den Slip herunter. Die 49-Jährige schrie laut um Hilfe, woraufhin der Unbekannte von ihr abließ und flüchtete. Durch ihre Hilfeschreie wurde ein Anwohner auf das Geschehen aufmerksam und informierte umgehend die Polizei. Die Frau erlitt durch den Angriff schwere, aber nicht lebensbedrohliche Gesichts- und Kopfverletzungen. Sie wird derzeit im Krankenhaus behandelt.

Obwohl die Fahndung sofort eingeleitet wurde, konnte der mutmaßliche Täter bislang nicht von den Beamten ermittelt werden. Der Gesuchte soll zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Er ist etwa 1,80

Meter groß, schlank und hat kurzes mittelblondes Haar. Er trug zur Tatzeit ein helles T-Shirt und eine dunkle Hose.

Um die Tat möglichst schnell aufklären zu können, bittet die Polizei auch um Mithilfe aus der Bevölkerung. „Wir haben bereits erste Hinweise bekommen, die darauf hindeuten, dass der Verdächtige vor und nach der Tat gesehen wurde“, sagt Hannes Lerke, Polizeiführer vom Dienst. Dadurch ergebe sich für die Beamten bereits ein unmittelbarer Ermittlungsansatz. „Wir sind jedoch weiterhin auf Unterstützung angewiesen“, so Lerke. Schließlich sei solch ein Fall eine Herausforderung für die Polizei. Viele Beamten werden in der nächsten Zeit im Einsatz sein, um Zeugen zu vernehmen und Hinweisen zu folgen. „Wir befinden uns in einem sehr frühen Ermittlungsstadium.“

Eine Häufung solcher Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung habe es zuletzt jedoch nicht gegeben. „Wir erkennen weder Tat- noch Serienzusammenhänge“, betont der 30-Jährige. Nach Angaben der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik seien solche Straftaten in Rostock sogar rückläufig. Hatte es 2014 noch 174 Fälle gegeben, waren es 2015 150 Fälle.

jh

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