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Unterstützungswelle nach Brand eines Wohnhauses

Damshagen Unterstützungswelle nach Brand eines Wohnhauses

Nachdem im Ort Moor in der Gemeinde Damshagen (Nordwestmecklenburg) das Wohnhaus einer Familie komplett abgebrannt ist, rufen Mitschüler der Tochter und die Gemeinde zu Spenden auf.

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Die siebte Klasse der Regionalen Schule in Klütz bittet um Spenden für die Familie ihrer Mitschülerin. Deren Wohnhaus war am Wochenende komplett abgebrannt.

Quelle: Malte Behnk

Damshagen. Montagmorgen erfuhren die Schüler der siebten Klasse in der Regionalen Schule in Klütz, dass das Haus der Familie ihrer Mitschülerin am Wochenende abgebrannt war. Sofort waren alle der Meinung: Wir wollen helfen.  Der erste Vorschlag der Klassensprecher war, einen Kuchenbasar zu veranstalten, um zumindest schon ein wenig Geld sammeln zu können. Morgen will die Klasse möglichst viel Kuchen an die Mitschüler verkaufen. Ein erster Schritt, finden auch Klassenlehrerin Claudia Müller und Schulsozialarbeiter Daniel Soth-Worofka. „Die Familie hat eigentlich nichts mehr“, sagt Soth-Worofka.

Er hat auch direkt den Kontakt zu Mandy Krüger gesucht, der Bürgermeisterin der Gemeinde Damshagen, zu der Moor gehört. Sie lässt jetzt über die Amtsverwaltung ein Spendenkonto einrichten. „Sobald es vorhanden ist, werden wir die Daten auf der Internetseite www.damshagen.info veröffentlichen“, sagt sie. Wer der Familie aus Moor Geld- oder Sachspenden zukommen lassen möchte, soll sich per E-Mail an Mandy Krüger wenden, die sich um die Koordination der Spenden kümmern will. Die Adresse für diese Mails lautet: krueger.damshagen@web.de.

Das Haus der Familie in Moor war in der Nacht von Freitag auf Sonnabend abgebrannt. Die Gebäude konnten die Feuerwehren aus Klütz und Grevesmühlen aber nicht retten. Sie brannten bereits in voller Ausdehnung als die Einsatzkräfte eintrafen. Sie brauchten etwa zweieinhalb Stunden, bis das Feuer unter Kontrolle war. Weitere sechs Stunden dauerte es, bis auch die letzten Glutnester erstickt waren.

Von Behnk, Malte

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