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Urteil nach Baby-Misshandlung rechtskräftig

Stralsund/Greifswald Urteil nach Baby-Misshandlung rechtskräftig

Die Revision gegen die Entscheidung des Landgerichts Stralsund, das einen 32-Jährigen aus Greifswald zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt hatte, ist zurückgezogen worden. Der Mann hatte seinen Sohn schwer verletzt.

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Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz.

Quelle: Uli Deck/archiv

Stralsund/Greifswald. Das Urteil gegen einen ehemaligen Lehramtsstudenten, der in Greifswald sein Baby schwer misshandelt hat, ist rechtskräftig. Wie ein Sprecher des Landgerichts Stralsund am Dienstag sagte, habe der Mann seine Revision zurückgezogen. Der 32-Jährige war im März zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er zwischen Oktober 2014 und Juni 2015 seinen nur wenige Monate alten Sohn Oskar in 13 Fällen schwer misshandelt und dabei auch in einem Fall schwer verletzt hatte.

Der inzwischen mehr als drei Jahre alte Junge galt zum Zeitpunkt der Urteilssprechung im März zu 70 Prozent schwerbehindert. Der Verteidiger des Mannes, der Greifswalder Anwalt Rainer Steffens, bestätigte, dass die Revision zurückgezogen wurde. Er machte aber keine Angaben zu den Gründen. Die Verteidigung hatte bis zuletzt eine Affekthandlung des Mannes für möglich gehalten, was die im Verfahren gehörte Psychiaterin allerdings ausgeschlossen hatte. 

dpa/mv

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Stralsund
Der Angeklagte vor dem Landgericht Stralsund.

Ein 35-jähriger Russe soll an Heiligabend einen 42-jährigen Inder in Stralsund getötet haben. Der Angeklagte schweigt zu der Tat, ebenso dessen Frau und der älteste Sohn. Die Familie war 2013 aus Tschetschenien nach Deutschland geflohen.

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