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Verband: Bereicherung bei Awo-Müritz war Einzelfall

Schwerin/Waren Verband: Bereicherung bei Awo-Müritz war Einzelfall

Der Warener Ex-Kreisgeschäftsführer hatte sich ein unverhältnismäßig hohes Jahresgehalt zugeschanzt.

Schwerin/Waren. Der Bereicherungsskandal der Arbeiterwohlfahrt (Awo) beim Müritz-Kreisverband ist offenbar ein Einzelfall in Mecklenburg-Vorpommern. Das habe die Überprüfung aller 15 Kreisverbände ergeben, erklärte der Geschäftsführer des Awo-Landesverbandes, Bernd Tünker, am Montag in Schwerin. „Ich habe keine Beanstandungen.“ Die Awo hat im Nordosten rund 6100 Mitglieder und 6500 Beschäftigte.

Tünker bekräftigte nach der Prüfung, dass das Gehalt des entlassenen Geschäftsführers des Müritz-Kreisverbandes Peter Olijnyk im Landesvergleich ein „Ausreißer“gewesen sei. Konkrete Zahlen zu Gehältern von Geschäftsführern wolle er aber nicht nennen. Dazu soll die Bundeskonferenz der Awo Ende November nach einem Initiativantrag infolge des Skandals in MV verbindliche Richtlinien festlegen.  

Der Warener Ex-Kreisgeschäftsführer hatte sich laut Tünker ein unverhältnismäßig hohes Jahresgehalt von 150 000 Euro plus Tantiemen bis zu 50 000 Euro sowie hohe Pensionsansprüche zugeschanzt. Er war im Juni gekündigt worden, wogegen er am Landgericht Neubrandenburg nun klagt. Olijnyk soll in Zusammenarbeit mit dem Ex-SPD- Bundestagsabgeordneten Götz-Peter Lohmann, der Vorstandsvorsitzender beim Kreisverband war, alles am Restvorstand vorbei inszeniert haben.

dpa/mv

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