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Verdächtiger Brandstifter in Rostock gefasst

Ribnitz-Damgarten Verdächtiger Brandstifter in Rostock gefasst

Die Polizei hat den Mann, dessen Wohnung am Montag in Ribnitz brannte, in Dierkow aufgegriffen / Nun sitzt er im Gefängnis

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Von außen ist nicht zu erkennen, dass die Wohnung in der Buxtehuder Straße komplett ausbrannte.

Quelle: Carolin Riemer

Ribnitz-Damgarten. Der Mieter, der am Montagabend seine Wohnung in Ribnitz in Brand gesetzt haben soll, ist am Donnerstag im Rostocker Stadtteil Dierkow festgenommen worden. Gestern wurde der 39-Jährige einem Haftrichter vorgeführt und anschließend sofort ins Gefängnis gebracht.

In dem Haus in der Buxtehuder Straße 1 stand am Montag seine Mietwohnung in der fünften Etage komplett in Flammen. Spuren, die der Brandursachenermittler untersuchte, deuteten darauf hin, dass der 39-Jährige das Feuer absichtlich in seinem Wohnungsflur legte. (die OZ berichtete). Zwei Tage nach dem Brand sollte eine Zwangsräumung seiner Wohnung stattfinden. Der Mieter und seine beiden Hunde wurden noch kurz bevor Nachbarn das Feuer entdeckten und die Freiwillige Feuerwehr aus Ribnitz-Damgarten alarmierten, beim Verlassen seiner Wohnung gesehen worden. Seitdem war er untergetaucht.

Laut Polizei ließ sich der 39-Jährige, gegen den ein Haftbefehl vorlag, nun widerstandslos festnehmen. Vorgeworfen wird ihm, „schwere Brandstiftung“, da er das Leben der anderen Hausbewohner riskierte. Etliche Familien mussten wegen des Brandes und der Löscharbeiten für eineinhalb Stunden ihre Wohnungen verlassen. Schon lange habe es Probleme mit dem Mann gegeben, berichteten Nachbarn.

Und auch für die Polizei war er kein unbeschriebenes Blatt. Etliche Male mussten die Beamten ausrücken, da der Mieter in seiner Wohnung und im Flur beispielsweise laut brüllte, mit einem Hammer gegen Heizungsrohre schlug und Nachbarn bedrohte.

Infolge des Brandes war laut Polizeischätzung ein Sachschaden in Höhe von rund 60 000 Euro entstanden. Nicht nur die Räume in der fünften Etage brannten vollständig aus. Die darunter liegende, leer stehende Wohnung ist durch das Löschwasser ebenfalls unbewohnbar geworden.

Carolin Riemer

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