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Verdächtiges Paket löst Großalarm aus

Röbel Verdächtiges Paket löst Großalarm aus

Der Karton, in dem sich mehrere Behältnisse mit Flüssigkeiten befanden, wurde am Dienstag im CD-Werk in Röbel (Mecklenburgische Seenplatte) gefunden. Er stellte sich als harmlos heraus.

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Wegen eines verdächtigen Pakets mussten am Dienstag im CD-Werk in Röbel Großalarm drei Gebäude geräumt werden.

Quelle: Marc Tirl/dpa

Röbel. Ein verdächtiges, großes Paket und ein herrenloser Koffer haben am Dienstag für große Aufregung an der Mecklenburgischen Seenplatte gesorgt. Das einen halben Meter große Paket führte im CD-Werk Röbel zu einem fünf Stunden dauernden Großeinsatz von knapp 100 Leuten von Munitionsbergungsdienst, Gefahrgutzug und Feuerwehren, wie Polizeisprecherin Carolin Radloff am Mittwoch in Neubrandenburg sagte. „Die genaue Herkunft ist zwar immer noch unklar, aber wir wissen inzwischen, dass mit Wasser gefüllte Flaschen in dem Paket waren.“

Das Paket sei bereits am Dienstag in der Versandabteilung des Werkes aufgetaucht. Am Mittwochmittag, nach den Terroranschlägen von Brüssel, wurden angesichts seiner Größe, der unklaren Herkunft und der Adresse des mysteriösen Behältnisses sicherheitshalber der Munitionsbergungsdienst und die Feuerwehren gerufen. Die Adresse lautete auf einen arabisch klingenden Namen in Berlin.

Auf Röntgenaufnahmen der Munitionsexperten sollen kabelähnliche Gebilde zu sehen gewesen sein. Da nicht klar war, was in dem Paket ist, wurden drei Gebäude evakuiert und das Paket auf ein angrenzendes Feld gebracht. Dort sei es mit einem Hochdruck-Wasserstrahl geöffnet worden. „Bisher gibt es keinen Anhaltspunkt für eine strafbare Handlung“, sagte Radloff.

Anders gingen Polizisten fast zeitgleich am Bahnhof in Waren vor. Ein Passant hatte gegen Mittag einen herrenlosen Koffer in einem Tunnel zwischen zwei Bahnsteigen entdeckt. Die Beamten prüften das Gepäckstück und stellten fest, dass es leicht beschädigt war. Sie öffneten den Koffer und er war leer. Damit wurde ein größerer Alarm samt Absperrungen und Zugumleitungen, wie kürzlich in Rostock und Stralsund, vermieden. Der Koffer kommt laut Polizei ins Fundbüro.

OZ

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