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Verschwundener Ribnitzer löst große Suchaktion aus

Ribnitz-Damgarten Verschwundener Ribnitzer löst große Suchaktion aus

Ist vermisster Mann auf dem Ribnitzer See eingebrochen? Feuerwehr und Marine sind stundenlang auf dem Eis im Einsatz

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Retter der freiwilligen Feuerwehr besprechen den Einsatz mit dem Eisschlitten am Ribnitzer Hafen.

Quelle: Fotos: Detlef Lübcke

Ribnitz-Damgarten. Die Feuerwehr hat gestern mit einem Großaufgebot am frühen Abend einen Mann auf dem zugefrorenen Ribnitzer See gesucht. Passanten wollen ihn bereits am Vormittag auf Höhe des Fischrestaurants auf das Eis gehen sehen haben. „Erst Stunden später sei ihnen aufgefallen, dass sein Fahrrad noch immer am Ufer stand“, berichtet Feuerwehrsprecher Berthold Moog gegenüber der OZ. Die Zeugen hätten sich zuvor nichts weiter dabei gedacht, dann aber doch die Rettungskräfte alarmiert. Auf dem Fahrradsattel lag die blaue Jacke des Mannes, der aus Ribnitz-Damgarten stammen soll. Am Lenker baumelte seine Armbanduhr. Auf dem Gepäckträger war eine Axt zu sehen.

OZ-Bild

Ist vermisster Mann auf dem Ribnitzer See eingebrochen? Feuerwehr und Marine sind stundenlang auf dem Eis im Einsatz

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Beteiligt am Einsatz waren fünf Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Ribnitz und Damgarten mit insgesamt 20 Rettern. Zwei Feuerwehrmänner waren mit einem Eisschlitten zwischen Pütnitz und dem Hafen auf dem Ribnitzer See unterwegs, um den Mann zu suchen. Von Land aus waren sie mit einer Leine gegen das Einbrechen im See gesichert.

Den Feuerwehrleuten zur Hilfe kam ein Hubschrauber der Deutschen Marine. Er ist in Nordholz bei Cuxhaven stationiert und war gerade zu einer Übung in Rostock-Hohe Düne im Einsatz. Zwischenzeitlich flog er zurück nach Hohe Düne, um zu tanken, setzte die Suche dann mit Scheinwerfern und Infrarotkamera fort. Die Besatzung suchte bis zur einsetzenden Dunkelheit die Oberfläche des Sees ab.

Auch ein Boot der Freiwilligen Feuerwehr Ribnitz-Damgarten war am Hafen. Jedoch konnte es aufgrund der Eisschicht nicht eingesetzt werden. Zudem war die Feuerwehr mit einer Drehleiter ausgerückt, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen.

Die Identität des Mannes ist der Polizei inzwischen bekannt. Zu hause wurde er laut Polizei nicht angetroffen. Auch Nachbarn und Angehörige wussten nichts über den Verbleib des Mannes. Die Feuerwehr hatte ihren Einsatz gegen 18 Uhr aufgrund der Dunkelheit abgebrochen. Sie übergab die Einsatzleitung der Wasserschutzpolizei, die später ebenfalls die Suche unterbrechen musste.

Michaela Krohn/Detlef Lübcke

OZ

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