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Verurteilt: Brüder treten Polizisten

Ribnitz-Damgarten Verurteilt: Brüder treten Polizisten

Die beiden Ribnitzer müssen 900 und 600 Euro Geldstrafe zahlen. Sie stritten die Tat ab.

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Weil sie einen Polizisten geschlagen hatten, wurden zwei Brüder im Amtsgericht Ribnitz-Damgarten zu einer Geldstrafe verurteilt.

Quelle: Robert Niemeyer

Ribnitz-Damgarten. Zwei Brüder aus Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen), die einen Polizisten getreten und gestoßen haben sollen, wurden wegen des Widerstands gegen die Staatsgewalt im Amtsgericht Ribnitz-Damgarten zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen, dass die Brüder, Sebastian K. (20) und Lukas K. (18), am Abend des 29. Novembers 2015 einen Polizisten im Hausflur ihres Wohnhauses angegriffen haben.

Der Polizeihauptmeister sagte aus, dass er wegen eines anderen Einsatzes mit seiner Kollegin in der Gegend gewesen sei. Als er einen lauten Knall hörte, sei er aus dem Auto gestiegen. „Dann wurde noch mal ein Böller gezündet und ich bin der Person hinterhergelaufen, die ihn geworfen hat“, berichtet der Beamte. Der junge Mann sei in den Hausflur gelaufen. Als er ihm folgen wollte, habe sich ein zweiter ihm in den Weg gestellt. Um in den Hausflur zu gelangen, habe er diesen zur Seite geschoben. Im Hausflur sei neben den beiden angeklagten Brüdern auch der dritte jüngere Bruder gewesen. „Ich wollte die Identität feststellen, aber ich wurde nur angeschrien.“ Dann habe Sebastian K. ihn gestoßen. Als der Beamte ihn festhielt, habe dessen Bruder Lukas K. gegen sein linkes Schienbein getreten.

Die Brüder stritten die Tat ab. Der Staatsanwalt glaubte den Ribnitzern nicht und forderte eine Geldstrafe. Richter Chris Neumann folgte diesem Antrag und verurteilte Sebastian K. zu einer Geldstrafe von 900 Euro. Sein jüngerer Bruder Lukas K. muss 600 Euro zahlen.

Anika Wenning

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