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Vier Tote und zwei Schwerverletzte nach Horrorcrash

Groß Kiesow Vier Tote und zwei Schwerverletzte nach Horrorcrash

In der Nacht zu Sonnabend kam eine 20 Jahre alte Fahrerin in Groß Kiesow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) mit ihrem Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. In dem Pkw befanden sich sechs Insassen.

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Bei einem schweren Verkehrsunfall in Groß Kiesow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sind am Samstagmorgen vier Menschen gestorben. Zwei Personen wurden lebensgefährlich verletzt.

Quelle: Tilo Wallrodt

Groß Kiesow. Bei einem schweren Verkehrsunfall in Groß Kiesow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sind am Samstagmorgen vier Menschen gestorben. Zwei Personen wurden lebensgefährlich verletzt. Bisherigen Ermittlungen zufolge kam der silberfarbene Skoda Octavia Kombi mit sechs Insassen kurz vor dem Ortsausangsschild in einer leichten Linkskurve von der Straße ab und fuhr frontal gegen einen Baum.

 

Die 20-jährige Fahrerin sowie drei weitere Mitfahrer im Alter von 25, 49 und 54 Jahren wurden durch den Aufprall getötet, erklärte die Polizei am Samstagmorgen. Der 54-Jährige wollte als Betreiber einer Viehzuchtanlage geschäftliche Dinge in Groß Kiesow klären und war deswegen auch erst gerade aus dem niederländischen Borne angekommen. Die Unfallverursacherin war seine Tochter. Im Fahrzeug verstarben zudem ein 25-jähriger junger Mann aus Greifswald und ein 49-jähriger Mann, der bei Groß Kiesow wohnte. Er arbeitete im Betrieb des Niederländers. Zwei weitere Mitfahrer im Alter von 20 und 27 Jahren, Freunde der Fahrerin aus den Niederlanden, wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Greifswalder Universitätsmedizin gebracht. 

Wie Polizeisprecher Axel Falkenberg sagte, hat es vor dem Unfall eine Wiedersehensfeier mit ca. 20 Personen in Groß Kiesow gegeben. Die Männer aus Greifswald und aus der Nähe von Groß Kiesow sollten dann nach Hause gefahren werden.

Die Polizei geht im Zusammenhang mit der Unfallursache von eindeutig zu hoher Geschwindigkeit aus. Die Tachonadel blieb bei 140 km/h stehen. Der Pkw war zudem überbesetzt. Die  lebensgefährlich verletzte Frau hat nach ersten Zeugenaussagen auf dem Schoss des 49-jährigen Mannes gesessen, der Beifahrer im Fahrzeug war. Die Polizei prüft jetzt, ob auch Alkohol bei diesem Unfall im Spiel war.

Polizeiseelsorger: „Furchtbarer Anblick für die Rettungskräfte“

Hanns-Peter Neumann, Seelsorger der Landespolizei, war in der Nacht am Unfallort. „Es war ein ganz furchtbarer Anblick, der auch die Rettungskräfte vor enorme Herausforderungen gestellt hat“, sagte er. Ein Unfall mit vier Toten sei eine Ausnahmesituation. Neumann hat nach dem Unfall die Funkstreifenbesatzungen betreut, die am Unfallort waren, und mit Familienangehörigen gesprochen.

dpa

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