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Was heute in MV wichtig wird

Themen des Tages Was heute in MV wichtig wird

Caffier präsentiert Kriminalitässtatistik +++ Petitionsausschuss legt Jahresbericht vor +++ Beste Schülerzeitungen werden geehrt +++ Programm für Festspiele wird vorgestellt +++ Kommission legt Vorschläge zu Stasi-Unterlagen-Behörde vor

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Im Jahr 2015 gab es in MV weniger Wohnungseinbrüche. Weitere Angaben zur Kriminalität im vergangenen Jahr stehen in der Statistik, die Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Dienstag in Schwerin vorstellt.

Quelle: Daniel Maurer/dpa

Caffier legt Kriminalstatistik des Landes für 2015 vor

Schwerin/Neubrandenburg/Rostock/Berlin. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) stellt am Dienstag in Schwerin die Kriminalstatistik des Landes für 2015 vor. Im Jahr davor hatte die Zahl der Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt 116 609 Fällen einen neuen Tiefststand erreicht. Wie bereits bekannt wurde, gab es 2015 einen Rückgang bei den Wohnungseinbrüchen. Entgegen dem Bundestrend sei die Zahl der Wohnungseinbrüche in Mecklenburg-Vorpommern 2015 leicht gesunken, sagte Caffier und konstatierte eine „positive Entwicklung“. In Meckenburg-Vorpommern waren 2014 genau 60,4 Prozent aller Straftaten aufgeklärt worden. Mit gut 36 Prozent hatten Diebstähle den größten Teil der angezeigten Delikte ausgemacht.

Petitionsausschuss des Landtags legt Jahresbericht vor

Schwerin. Fehlende Radwege, lange Fahrzeiten für Schüler, ganzjährige Rundfunkbeiträge für Wochenendhäuser, überfüllte Hörsale - den Petitionsausschuss des Landtags erreichten auch im Vorjahr wieder Bürgerbeschwerden aus unterschiedlichsten Bereichen. Besonders häufig wandten sich Bewohner des Landkreises Rostock an die Abgeordneten. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, der im Internet veröffentlicht wurde und den der Ausschussvorsitzende Manfred Dachner (SPD) am Dienstag in Schwerin vorstellen will. Die Zahl der Beschwerden nahm gegenüber 2014 zwar ab. Allerdings gingen auch Sammelpetitionen beim Ausschuss ein, denen sich teilweise mehrere Tausend Menschen anschlossen. Die meisten Unterstützer fand die Forderung nach vollständigem Erhalt des Kreiskrankenhauses Wolgast.

Beste Schülerzeitungen werden geehrt

Neubrandenburg. Im Güterbahnhof in Neubrandenburg werden am Dienstag die besten Schülerzeitungen Mecklenburg-Vorpommerns gekürt. Dabei ehrt der Jugendmedienverband zusammen mit dem Landeskultusministerium die Sieger in den Kategorien Grund-, Förder- und Regionalschule sowie Gymnasium. Außerdem werden mehrere Sonderpreise vergeben. Am 11. Schülerzeitungswettbewerb, der auch von den drei Regionalzeitungen im Nordosten und mehreren Sponsoren unterstützt wird, haben sich 35 Redaktionen beteiligt. Nur von den Berufsschulen habe es diesmal keine Resonanz gegeben, hieß es vom Verband.

Programm des Festspielsommers wird vorgestellt

Rostock. Der Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Markus Fein, stellt am Dienstag das Programm des Festspielsommers in Rostock und Umgebung vor. Spielstätten sind unter anderem die Rostocker Halle 207, der Zoo und die Hochschule für Musik und Theater, aber auch der Konzertgarten Ost in Kühlungsborn und das Grand Hotel Heiligendamm.

Expertenkommission legt Empfehlungen zu Stasi-Unterlagen-Behörde vor

Berlin. Eine Expertenkommission legt am Dienstag in Berlin ihre mit Spannung erwarteten Vorschläge zur Zukunft der Stasi-Unterlagen-Behörde vor. Der frühere CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer, wird als Leiter der Kommission zusammen mit dem SPD-Politiker Richard Schröder in der Bundespressekonferenz erwartet. Zuvor soll der Bericht an Bundestagspräsident Norbert Lammert übergeben werden. Die Kommission war vom Bundestag eingesetzt worden.

Nach den Eckpunkten, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, soll die vor mehr als einem Vierteljahrhundert gegründete Behörde in der jetzigen Form nicht weiterbestehen. Die Stasi-Akten sollen demnach in das Bundesarchiv überführt sowie eine Stiftung gegründet werden. Eingesetzt werden soll auch ein Bundesbeauftragter für die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur und ihren Folgen. Das Papier soll noch diskutiert werden, bevor der Bundestag entscheidet.

Inzwischen wurde bekannt, dass ein Mitglied der Expertenkommission die Vorschläge nicht mitträgt. Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Hildigund Neubert ist dagegen, dass die Stasi-Akten ins Bundesarchiv kommen. Nach ihrer Ansicht gehören dort nur Papiere hin, die nicht mehr aktuell benutzt werden.

OZ

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