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Wassereinbruch im Fahrgastschiff „Lamara“

Baabe Wassereinbruch im Fahrgastschiff „Lamara“

Retter verhindern Gewässerverunreinigung am Baaber Bollwerk. Leck am Schiffsrumpf provisorisch abgedichtet.

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Retter bringen eine Ölsperre am havarierten Fahrgastschiff „Lamara“ am Baaber Bollwerk aus.

Quelle: Mario Frost

Baabe. Das Fahrgastschiff „Lamara“ ist leck geschlagen. Die Schiffshavarie hat am Donnerstag einen Großeinsatz der Retter auf Rügen ausgelöst. In den Maschinenraum des Motorschiffes war an seinem Liegeplatz am Baaber Bollwerk Wasser eingedrungen. Die Leitstelle in Stralsund alarmierte gegen 17 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren in Baabe, Bergen, Göhren, Sassnitz, Breege und Schaprode sowie Retter der Berufsfeuerwehr Stralsund und des Technischen Hilfswerks in Stralsund und Bergen, um den Wassereinbruch zu bekämpfen.

Die Retter pumpten nach Angaben der Wasserschutzpolizei Sassnitz etwa 30 Kubikmeter ölhaltiges Bilgenwasser aus dem Schiffsrumpf. Durch das Ausbringen spezieller Ölbekämpfungs- und Auffangtechnik um das Schiff konnte eine Verunreinigung des Gewässers im Biosphärenreservat Südost-Rügen verhindert werden. Der Schaden wurde nach dem Abpumpen des Wassers aus dem Schiff sichtbar. Im Bereich des Maschinenraumes wurde am Schiffsrumpf ein etwa zwei bis drei Zentimeter großes Leck entdeckt und provisorisch abgedichtet. Beamte der Wasserschutzpolizei nahmen eine Schiffsunfallanzeige auf und sprachen eine vorläufige Festlegeverfügung aus. Damit können mit dem 1959 erbauten Schiff vorübergehend keine Ausflugsfahrten auf dem greifswalder Bodden rund um die Insel Vilm unternommen werden. Die täglich angebotenen Touren müssen vorübergehend unterbrochen werden. Das Schiff bleibe so lange an der Leine, bis der Schaden repariert ist, teilt ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Sassnitz mit.

Burwitz, Udo

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