Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Weniger Diebstähle

Rostock Weniger Diebstähle

Landkreis Rostock hat geringste Kriminalitätsbelastung in MV

Rostock. Im Landkreis Rostock ist die Zahl der Straftaten im vergangenen Jahr um 4,6 Prozent gestiegen. 2016 wurden 11928 Strafdelkte erfasst, im Jahr zuvor 11

403. Damit folgt die Kriminalitätsentwicklung im Rostocker Umland weitgehend dem Landestrend. Der Landkreis kann gemeinsam mit dem Landkreis Ludwigslust-Parchim die geringste Kriminalitätsbelastung in Mecklenburg-Vorpommern vorweisen: 5579 Straftaten je 100000 Einwohner.

Vor allem bei Rohheitsdelikten, sonstigen Straftaten und im Bereich der Strafnebengesetze registriert die Polizei eine Zunahme der Straftaten. Einfache Körperverletzung, Nötigung, Hausfriedensbruch aber auch Rauschgiftdelikte hätten zugenommen. Den höchsten prozentualen Anstieg weisen mit 54 Prozent die Sexualdelikte auf, wie aus der aktuellen Kriminalitätsstatistik des Kreises hervorgeht. Gab es 2015 im Landkreis noch 87 Fälle, waren es im vergangenen Jahr 134 Sexualstraftaten. Die Polizei führt dies auch auf ein verändertes Anzeigeverhalten zurück. Infolge einer verstärkten Sensibilisierung würden mehr derartige Sachverhalte öffentlich. 93,3 Prozent dieser Delikte konnten 2016 aufgeklärt werden.

Insgesamt liegt die Aufklärungsquote im Landkreis mit 63,7 Prozent aller Straftaten knapp ein Prozent über dem Landesschnitt. Insgesamt 5047 Tatverdächtige wurden 2016 im Landkreis ermittelt. 582 davon sind nicht deutscher Herkunft und haben laut Polizei vor allem Rohheits- und Diebstahlsdelikte begangen.

Gestohlen wurde im vergangenen Jahr im Landkreis laut Statistik offensichtlich weniger. Die Fälle gingen von 4517 im Jahr 2015 auf 4287 Fälle zurück. Allerdings war dieser Rückgang nicht gleichmäßig verteilt. Klar angestiegen, nämlich um 9,1 Prozent, ist die Zahl der Wohnungseinbrüche. Besonders betroffen waren hier Eigentümer von Einfamilienhäusern im Bereich des Amtes Rostocker Heide. Die Serie, die bereits 2015 begann und sich bis Mitte April 2016 hinzog, umfasst allein 90 Straftaten.

dk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Mannschaftsbus angegriffen
Die zerstörte Scheibe des Mannschaftsbusses der Fußballmannschaft von Borussia Dortmund, aufgenommen in der Nacht nach dem Vorfall.

Der mutmaßliche BVB-Attentäter wollte mit dem Anschlag auf die Mannschaft wohl ordentlich Geld machen. Er nahm einen Kredit auf und setzte auf fallende Kurse der BVB-Aktie.

mehr
Mehr aus Aktuelle Beiträge