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Wieck: Blitz schlägt in reetgedecktes Haus ein

Ribnitz-Damgarten Wieck: Blitz schlägt in reetgedecktes Haus ein

Viele Einsätze am Wochenende für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst / Zu schweren Verkehrsunfällen kam es in Ribnitz und nahe Hirschburg

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Der Blitz schlug am Samstagabend in ein reetgedecktes Haus in Wieck auf dem Darß ein.

Quelle: Kay Mittelbach

Ribnitz-Damgarten. In ein reetgedecktes Haus in Wieck auf dem Darß ist am Samstagabend der Blitz eingeschlagen. Zu diesem Zeitpunkt, abends um 18.30 Uhr, waren vier Personen im Haus – das Eigentümer-Ehepaar, jeweils 72 Jahre alt, und ihre 43 und 42 Jahre alten Kinder. Sie hatten einen Knall gehört, stellten danach Brandgeruch fest und konnten sich dann selbst in Sicherheit bringen.

OZ-Bild

Viele Einsätze am Wochenende für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst / Zu schweren Verkehrsunfällen kam es in Ribnitz und nahe Hirschburg

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Beim Brand in Wieck waren 60 Einsatzkräfte vor Ort.“Kay Mittelbach, Amtswehrführer

Parallel wurde die Feuerwehr alarmiert. „Das Haus stand in Vollbrand“, schildert Kay Mittelbach, Amtswehrführer Darß-Fischland. Im strömenden Regen begannen die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten, die bis 23 Uhr andauerten. 60 Feuerwehrleute aus Wieck, Born, Zingst, Prerow und Barth waren vor Ort, zum Einsatz kam auch die Drehleiter der Barther. Trotz aller Bemühungen ist das Haus nun unbewohnbar. Die Polizei schätzt den Sachschaden vorläufig auf rund 200 000 Euro.

Gewitter und Regen sorgten am Sonnabend für weitere Einsätze. Die Borner und Zingster Feuerwehrleute hatten am späten Nachmittag jeweils eine Alarmierung in ihren eigenen Orten bekommen. Das stellte sich als Fehlalarm heraus – die Einsatzkräfte fuhren dann zum Brand nach Wieck weiter.

Die Freiwillige Feuerwehr Dierhagen war Sonnabend um 18.04 Uhr zu einem Gebäudebrand in Dierhagen-Strand gerufen worden. Wie sich heraus stellte, hatte der Blitz in die Elektrik eines Schuppens eingeschlagen, den die Feuerwehr löschte.

Die Feuerwehr Ribnitz-Damgarten hatte am Sonnabend ebenfalls alle Hände voll zu tun. „Wir hatten ab 17.09 Uhr fünf Einsätze“, schildert Berthold Moog. Noch vor dem Regen galt es, einen Ödlandbrand auf Pütnitz zu löschen. Anschließend wurden die Feuerwehrleute zum Brand in Dierhagen gerufen, bei dem sie aber nicht zum Einsatz kommen mussten. Außerdem mussten sie in drei Fällen Wasser abpumpen.

Zwei schwere Verkehrsunfälle haben sich am Wochenende in Ribnitz bzw. zwischen Hirschburg und Klein-Müritz ereignet. Der 41-jährige Fahrer eines Motorrades Kawasaki fuhr am Sonnabend gegen 12.50 Uhr in der Rostocker Straße in den Kreisverkehr, aus der Straße „Am See“ kommend. Zur gleichen Zeit wollte die 34-jährige Fahrerin eines Pkw Kia aus dem Körkwitzer Weg in den Kreisel. Laut Polizei übersah sie den Motorradfahrer, es kam zur Kollision. Der schwer verletzte 41-Jährige wurde mit einem Oberschenkelhalsbruch stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Fünf Menschen sind gestern bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße 22 zwischen Hirschburg und Klein-Müritz verletzt worden, einer von ihnen schwer. Nach Angaben der Polizei war der 74-jährige Fahrer eines VW auf gerader Strecke nach links in den Gegenverkehr gekommen und dort mit einem Opel Mokka eines 70-Jährigen zusammengestoßen. Eine 60-Jährige, die sich mit ihrem BMW direkt hinter dem Opel befand, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in den sich drehenden VW. Die Fahrerin des BMW wurde schwer verletzt. Vier Insassen in den beiden anderen Fahrzeugen erlitten leichte Verletzungen. Alle kamen in umliegende Krankenhäuser. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf rund 30 000 Euro Euro geschätzt. Die L22 war zeitweise voll gesperrt.

Stefan Tretropp und Peter Schlag

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