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Wildschweine an A20 trotzen Vertreibungsmittel

Wismar Wildschweine an A20 trotzen Vertreibungsmittel

Die Polizei warnt an der Autobahn 20 bei Wismar weiter vor Wildschweinen. Die Tiere haben sich bisher auch nicht von einem Vergrämungsmittel vertreiben lassen, wie die Polizei beobachtet.

Wismar. Die Polizei warnt an der Autobahn 20 bei Wismar weiter vor Wildschweinen. Die Tiere haben sich bisher auch nicht von einem Vergrämungsmittel vertreiben lassen, wie die Polizei beobachtet. Autofahrer hätten am späten Freitagnachmittag zuletzt einige der etwa zwölf Wildschweine an der Autobahn gesehen. Wegen des Schwarzwildes ist im Bereich Wismar-Mitte seit knapp einer Woche die Geschwindigkeit in beiden Fahrtrichtungen auf 60 Stundenkilometer reduziert worden.

„Die Drosselung ist nötig, weil Zusammenstöße mit Wildschweinen sehr gefährlich sind und der Bremsweg bei bestimmten Geschwindigkeiten berücksichtigt werden muss“, erklärt Polizeisprecherin Nancy Schönenberg. Die zuständige Autobahnmeisterei hat Lappen mit einem stinkenden Vergrämungsmittel getränkt und an Holzpfosten aufgehängt, um die Wildschweine zu vertreiben. Nach Untersuchungen der Polizei laufen die Tiere an die Ränder der A20, um das Erdreich umzupflügen und Nahrung zu suchen.

OZ

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