Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Wurde Schafbock von Hund zu Tode gehetzt?

Klockenhagen Wurde Schafbock von Hund zu Tode gehetzt?

Mitarbeiter des Freilichtmuseums Klockenhagen entdeckten das Tier im Elektronetz

Voriger Artikel
Fusion-Festival: Besucher verunglücken auf Heimreise
Nächster Artikel
Heißer Mähdrescher-Auspuff lässt Stroh auf Glewitzer Feld brennen

Museumsbauer Sven Müller im Schafsgehege. Ein Tier der Herde wurde vermutlich von einem Hund zu Tode gehetzt.

Quelle: Edwin Sternkiker

Klockenhagen. Schock im Freilichtmuseum Klockenhagen: Als die Mitarbeiter am Morgen mit der Arbeit beginnen wollten, entdeckten sie im Schafsgehege ein totes Tier. Es handelte sich um einen jungen Bock. Er hatte sich im Elektronetz, mit dem die Weidefläche eingezäunt war, verheddert.

Museumsbauer Sven Müller glaubt nicht an Zufall. Der Grund: Bei einer genauen Inspektion des Schafnetzes war ihm aufgefallen, dass dieses an einer Stelle hochgehoben worden war, und zwar so, dass das nur ein Mensch getan haben konnte. Andere Museumsmitarbeiter, die er hinzuzog, konnten sich auch nichts anderes vorstellen. Aber warum war das Netz angehoben worden? „Ich vermute mal, dass ein ausgebüxter Hund auf die Weide geraten war und den Schafbock so gehetzt hatte, dass der sich in dem Netz verheddert hatte und dort verendete. Um den Hund wieder von der Weide zu bekommen, hat dessen Besitzer dann vermutlich das Schafsnetz angehoben.“

Um auf Nummer sicher zu gehen, habe man das Elektronetz erst einmal eingerollt und von der Weide genommen. „Man kann ja nie wissen“, so Müller. Auf jeden Fall werden alle Museumsmitarbeiter jetzt ein besonders wachsames Auge haben, kündigte er an. Wie Museumsleiter Fried Krüger mitteilte, habe man Anzeige bei der Polizei erstattet. es

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Magdeburg/Hamburg

Rockertreffen laufen keineswegs immer friedlich ab. Aber wie geht man damit um - Verbote aussprechen oder großes Polizeiaufgebot?

mehr
Mehr aus Aktuelle Beiträge