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A20 nach Unfall von Schwerlasttransport fast drei Stunden gesperrt

PP Rostock A20 nach Unfall von Schwerlasttransport fast drei Stunden gesperrt

Am 07.04.2016 gegen 21:30 Uhr ereignete sich auf der BAB 20 in Fahrtrichtung Lübeck unmittelbar vor der Raststätte "Fuchsberg Nord" zwischen einem überbreiten "Schwerlaster" ...

Rostock. Am 07.04.2016 gegen 21:30 Uhr ereignete sich auf der BAB 20 in Fahrtrichtung Lübeck unmittelbar vor der Raststätte "Fuchsberg Nord" zwischen einem überbreiten "Schwerlaster" und drei nachfolgenden PKW ein Verkehrsunfall mit Sachschaden bei dem 2 Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren.
Ein 4,40 m breiter und 22 m langer "Schwerlaster" einer dänischen Spezialspedition, beladen mit Teilen einer Windkraftanlage, befuhr die A 20. Kurz vor dem Passieren der Rastanlage "Fuchsberg Nord", musste dieser auf die Überholspur wechseln, da ein weiterer Schwerlaster vom Rastplatz auf die Autobahn einfahren wollte. Während dieser Aktion verlor er eine Warntafel zur Kennzeichnung der Überbreite inklusive der Halterung, die wahrscheinlich nicht ordnungsgemäß am Fahrzeug befestigt war. Dabei handelt es sich um ein massives, ca. 1 m langes Stahlgestänge an dem eine 40 x 40 cm große Warntafel aus Blech angebracht ist.
Darüber fuhren in der Folge mehrere Fahrzeuge, wobei drei beschädigt wurden. Ein beteiligter Skoda Superb riss sich dabei die Ölwanne auf und verteilte das Motorenöl auf einer Strecke von ca. 150 m, beginnend auf der Überholspur über den Hauptfahrstreifen bis auf die Standspur.
Da dieses eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr bedeutet, musste die Fahrbahn gereinigt werden. Dazu wurde durch die Autobahnmeisterei Kavelstorf eine Spezialfirma aus Rostock angefordert. Um eine gefahrlose Reinigung ohne Gefährdung des laufenden Verkehrs und der Mitarbeiter der Reinigungsfirma zu gewährleisten, wurde die Richtungsfahrbahn Lübeck ab Anschlussstelle Kröpelin von 23:15 Uhr bis 02:00 Uhr voll gesperrt.
Nach erfolgter Verkehrsunfallaufnahme konnten der Schwerlaster und ein PKW ihre Fahrt fortsetzen, zwei weitere PKW wurden durch Abschleppdienste geborgen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 5.000 EUR geschätzt.

ots

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