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Schlecht gesicherte Ladung wohl Ursache für Säurelaster-Unfall

PI Ludwigslust Schlecht gesicherte Ladung wohl Ursache für Säurelaster-Unfall

Nach der Havarie eines mit Schwefelsäure beladenen LKW am Dienstagmorgen in Parchim ermittelt die Polizei weiter zum genauen Hergang des Unglücks.

Parchim. Nach der Havarie eines mit Schwefelsäure beladenen LKW am Dienstagmorgen in Parchim ermittelt die Polizei weiter zum genauen Hergang des Unglücks. Nach ersten Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass die auf der Ladefläche des Lasters befindlichen Säurebehälter beim Transport unzureichend gesichert waren.
Offenbar gerieten die Behälter dann während der Fahrt ins Wanken und damit außer Kontrolle. Vermutlich hat sich dabei ein so genanntes Klemmbrett gelöst, das einen der Säuretanks beschädigte. Daraufhin ergossen sich mehrere Hundert Liter hochkonzentrierte Schwefelsäure auf der Straße und verdampften.
Die Polizei wird den 47-jährigen Fahrer nun vorladen, um ihn in den kommenden Tagen zu den Geschehnissen zu befragen.
Neben dem Vorhalt, die Ladung nicht ausreichend gesichert zu haben, werden derzeit auch strafrechtliche Aspekte gegen den Mann geprüft.
Der sogenannte digitale Fahrtenschreiber, der zwischenzeitlich im Autobahnverkehrspolizeirevier Stolpe ausgewertet wurde, ergab hinsichtlich der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten am Unfalltag keine Auffälligkeiten.

ots

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