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Mehrfach gekentert: Segler müssen ihr Boot aufgeben

Landeswasserschutzpolizeiamt Mehrfach gekentert: Segler müssen ihr Boot aufgeben

Am 14.07.2016, gegen 16:00 Uhr gerieten zwei Segler auf der Ostsee vor der Insel Poel in Seenot.

Insel Poel. Am 14.07.2016, gegen 16:00 Uhr gerieten zwei Segler auf der Ostsee vor der Insel Poel in Seenot. Der 55- jährige Eigner aus Brandenburg und sein Bekannter waren mit einem Trimaran, einem Boot mit drei Rümpfen, zu einem Segeltörn aufgebrochen.
In einer Schlechtwetterfront kenterte das Boot dann mehrfach und musste wieder aufgerichtet werden. Ein Weitersegeln war unter diesen Umständen allerdings nicht mehr möglich. Um nicht in Lebensgefahr zu geraten entschlossen sich die beiden Segler, den Trimaran aufzugeben und schwammen an Land, von wo aus sie die Wasserschutzpolizei in Wismar verständigten. Diese veranlasste sofort alles Weitere und begann die Suche nach dem Boot, das zu diesem Zeitpunkt mit gesetztem Großsegel weiter auf der Ostsee unterwegs war.
Fünf Stunden später und 12 Seemeilen (rund 22 Kilometer) vom Unfallort entfernt, wurde der Trimaran schließlich vom Mehrzweckschiff "Arkona" der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, gefunden.
Letztlich hatten die Segler wohl doch noch Glück im Unglück. Beide blieben unverletzt und das Boot wurde wieder aufgefunden.

ots

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