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Berater auf dem Vormarsch: Viele IT-Jobs für Entwickler

Stuttgart Berater auf dem Vormarsch: Viele IT-Jobs für Entwickler

IT-Fachkräfte sind derzeit gefragt. Gute Karten auf dem Arbeitsmarkt haben vor allem Berater und Analysten. Ebenso erfreulich sind ihre Verdienstaussichten.

Stuttgart. Software-Entwickler können sich über glänzende Jobaussichten freuen: Auf dem Arbeitsmarkt für IT-Berufe richtet sich mehr als ein Viertel der ausgeschriebenen Stellen (28 Prozent) an Entwickler und Programmierer.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Entwicklerjobs damit leicht gesunken, 2015 waren es noch 30 Prozent. Das geht aus dem Dekra Arbeitsmarkt-Report 2016 hervor.

Bei anderen Jobs ist der Bedarf deutlich gewachsen, vor allem bei IT-Beratern und -Analysten: 2015 lag ihr Anteil noch bei 12 Prozent, in diesem Jahr sind es 16. Auch bei den Systemadministratoren und Wirtschaftsinformatikern gibt es jeweils einen leichten Anstieg - von 22 auf 24 und von 11 auf 12 Prozent. Für den Arbeitsmarkt-Report wurden von 22. Februar bis zum 6. März mehr als 13 000 Stellenanzeigen aus verschiedenen Quellen analysiert.

Die steigende Nachfrage an IT-Fachkräften wirkt sich offenbar auch auf die Bezahlung aus. IT-Fachkräfte in Deutschland bekommen 2016 im Schnitt 3,2 Prozent mehr Geld als im Vorjahr. Das geht aus einer Untersuchung der Beratungsgesellschaft Kienbaum hervor. Führungskräfte verdienen demnach durchschnittlich 111 000 Euro im Jahr, Spezialisten 64 000 Euro, Sachbearbeiter um die 46 000 Euro. Der positive Gehaltstrend für IT-Fachkräfte setzt sich damit weiter fort: Schon 2015 waren die Durchschnittsgehälter um 3,4 Prozent gestiegen.

Wie viel ein IT-Experte genau verdient, hängt unter anderem von der Branche und der Größe seines Arbeitgebers ab: Vor allem Führungskräfte bekommen in der Regel deutlich mehr Geld, wenn sie in einem großen Unternehmen arbeiten. Versicherungen und die Chemiebranche bezahlen IT-Fachkräfte besonders gut, am niedrigsten liegen die Durchschnittsgehälter den Angaben nach in Krankenhäusern und Verlagen. Für die Studie hat Kienbaum die Daten von rund 8750 Arbeitnehmern in mehr als 540 Unternehmen analysiert.

dpa/tmn

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