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Zahl der dualen Studiengänge ist deutlich gestiegen

Wird immer beliebter Zahl der dualen Studiengänge ist deutlich gestiegen

Von rund 600 auf fast 1600: In Deutschland gibt es heute deutlich mehr duale Studiengänge als noch vor zehn Jahren. Besonders beliebt ist diese Ausbildungsform unter Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern. Andere Fächer holen aber auf.

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Die Zahl der dualen Studiengänge steigt - diese sind bei Wirtschaftswissenschaftlern und Ingenieuren am beliebtesten.

Quelle: Jan Woitas/dpa

Bonn. Berufserfahrung sammeln und gleichzeitig studieren: Diese Kombination wird immer beliebter - und zwar bei Studierenden, Unternehmen und Hochschulen gleichermaßen. Das geht aus Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor.

Im Jahr 2016 gab es demnach insgesamt 1592 duale Studiengänge in Deutschland mit mehr als 47 000 kooperierenden Unternehmen und erstmals mehr als 100 000 Studierenden. Das sind jeweils deutlich größere Werte als zehn Jahre zuvor: 2006 waren es nur 608 Studiengänge und gut 22 000 Unternehmen, und auch die Zahl der Studierenden lag nur bei knapp mehr als 43 500.

Gut die Hälfte der dualen Studiengänge (805) sind sogenannte praxisintegrierende Angebote, die Arbeit im Betrieb und ein Studium kombinieren. Bei 565 anderen Angeboten handelt es sich um sogenannte ausbildungsintegrierende Studiengänge, hier erwerben Teilnehmer also gleichzeitig eine Berufsausbildung und einen Hochschulabschluss. Hinzu kommen 222 Mischformen. Die Zahlen des BIBB basieren auf den Inhalten der institutseigenen Datenbank AusbildungPlus.

Die mit Abstand beliebtesten Fachrichtungen sind das Ingenieurwesen und die Wirtschaftswissenschaften: Auf sie entfallen jeweils ein gutes Drittel der dualen Studiengänge (38 und 34 Prozent). In anderen Fachrichtungen wie Informatik oder Gesundheit und Pflege sind in den vergangenen Jahren aber zahlreiche duale Studiengänge neu entstanden. Gleiches gilt auf niedrigem Niveau für Fachrichtungen wie Wirtschafts- und Gesellschaftslehre oder Verkehrstechnik.

dpa/tmn

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