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Neue Generation: Ford Ka heißt künftig Ka+

Köln Neue Generation: Ford Ka heißt künftig Ka+

Ford bereitet den Generationswechsel des Ka vor. Künftig heißt der Kleinwagen Ka+, wird größer und bekommt erstmals vier Türen. Gegen Ende des Jahres sollen die ersten Modelle ausgeliefert werden.

Köln. Der Generationswechsel beim Ford Ka verspricht mehr Platz und praktische Details am unteren Ende der Modellpalette. Bestellen kann man das künftig als Ka+ geführte Einstiegsmodell zu Preisen ab 9900 Euro ab Mitte Juni. Das teilte der Hersteller mit.

Ausgeliefert wird der in Indien produzierte Wagen allerdings erst im letzten Quartal dieses Jahres. Wurde der aktuelle Ka noch in Kooperation mit Fiat als Ableger des 500ers gebaut, ist der Ka+ laut Ford eine Eigenentwicklung, bei der weniger modische als praktische Kriterien um Vordergrund standen. Deshalb wächst der Wagen auf 3,93 Meter und bekommt erstmals vier Türen. Der Kofferraum fasst 270 Liter und kann durch das Umlegen der asymmetrisch geteilten Rückbank erweitert werden. Außerdem gibt es neue Ablagen: Ein seitlich im Armaturenbrett hinter der Fahrertür verstecktes Fach oder eine Klappe über der Mittelkonsole, in der man Mobiltelefone so festklemmen kann, dass zum Beispiel die Navigationshinweise auch während der Fahrt ablesbar sind.

Zur Serienausstattung zählen unter anderem sechs Airbags und ein Geschwindigkeitsbegrenzer. Gegen Aufpreis gibt es Extras wie Klimaanlage, Smartphone-Integration oder den programmierbaren Zündschlüssel, mit dem man zum Beispiel für den Nachwuchs die Höchstgeschwindigkeit begrenzen kann.

Als einziger Motor ist ein 1,2 Liter großer Vierzylinder im Angebot, den es in zwei Leistungsstufen gibt. Im Basismodell kommt er auf 51 kW/70 PS. In der gehobenen Variante leistet er 63 kW/85 PS. Damit sollen maximal bis zu 169 km/h möglich sein. Den Verbrauch beziffert Ford auf bestenfalls 5,0 Liter und den CO2-Ausstoß auf 114 g/km.

dpa/tmn

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