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Sicherer in den Fahrrad-Frühling

Mit Helm und Handzeichen Sicherer in den Fahrrad-Frühling

Laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, ist die Zahl der tödlich verunglückten Mofa- und Fahrradfahrer im vergangenen Jahr gestiegen. Was bringt Verkehrsteilnehmern auf dem Bike also mehr Sicherheit? Tipps gibt die Deutsche Verkehrswacht.

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Der Helm kann verhindern, dass Unfälle für Fahrradfahrer tödlich enden.

Quelle: Hauke-Christian Dittrich

Berlin. Zum Frühlingsstart steigen wieder mehr Menschen aufs Fahrrad - genau darauf sollten sich Autofahrer jetzt einstellen, rät Hannelore Herlan von der Deutschen Verkehrswacht. Aber auch die Radfahrer selbst sollten sich in der Kommunikation an Regeln halten.

„Dazu gehören auch die vorgeschriebenen Handzeichen beim Abbiegen, damit der andere weiß, was ich vorhabe und sich darauf einstellen kann“, erläutert Herlan. Viele Radler hielten sich aber nicht daran.

Auch der regelmäßige Schulterblick trage zur Sicherheit bei, genauso wie ein Helm: „Der ist für Fahrräder zwar nicht vorgeschrieben, kann aber die Schwere der Verletzungen bei Unfällen mindern“, erklärt die Expertin. Vor Ampeln sollten Radfahrer außerdem nie direkt vor, hinter oder neben einem Lkw stehen: „Dann geraten sie schnell in den toten Winkel, und der Fahrer kann sie nicht sehen.“ Besser ist es, immer mit Abstand vor oder hinter einem Lkw stehenzubleiben.

Die Kontrolle der Fahrrad-Beleuchtung inklusive der vorgeschriebenen Reflektoren - etwa an den Speichen oder in den Pedalen - ist auch in der wieder helleren Jahreszeit wichtig. Helle Kleidung, am besten mit retroreflektierenden Teilen, erhöht grundsätzlich die Sichtbarkeit.

Das Statistische Bundesamt vermeldet die niedrigste Zahl der Verkehrstoten seit mehr als 60 Jahren. 2016 starben 3214 Menschen bei Unfällen im deutschen Straßenverkehr. Doch das Risiko sank nur für Auto- und Motorradfahrer. Menschen auf Mofas (8,5 Prozent mehr) oder Fahrrädern (4,3 Prozent mehr) kamen dagegen häufiger ums Leben.

dpa/tmn

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