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Drei Tipps für den Kauf einer Ferienimmobilie

Von Lage bis Finanzierung Drei Tipps für den Kauf einer Ferienimmobilie

Sommer, Sonne, blauer Himmel - im Urlaub stellen sich viele die Frage: Wollen wir ein Ferienhaus kaufen? Hier gilt: Wer sich dafür begeistert, sollte den Plan so kritisch prüfen, wie beim Hauptwohnsitz. Sonst wird das Feriendomizil zum Klotz am Bein.

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Wer vom Kauf einer Ferienimmobilie träumt, sollte gut abwägen. Ein scheinbar günstiges Feriendomizil kann schnell zum Klotz am Bein werden.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Berlin. Ferienimmobilien werden nicht dauerhaft bewohnt. Daher gibt es für deren Sanierung oft keine öffentlichen Fördermittel. Das teilt der Verband Privater Bauherren (VPB) mit. Damit ein vermeintlich günstiges Angebot nicht zum Zuschussgeschäft wird, sollte man drei Punkte beachten:

- Lage: Wichtigste Frage am Anfang: Stehen wirklich alle Familienmitglieder hinter dem Kauf? Schließlich bindet sich eine Familie mit einer Ferienimmobilie an einen Ort. Daher sollte es allen gefallen und das Haus oder die Wohnung gut erreichbar sein.

Für später sollte es barrierearm sein, damit es auch im Alter gut genutzt werden kann. Wichtig auch: Die Familie sollte bereit sein, in den Ferien an der Immobilie zu arbeiten. Denn auch eine Ferienimmobilie will gepflegt werden.

- Finanzierung: Gerade in beliebten Lagen können Ferienimmobilien teuer sein. Wichtigste Frage daher: Kann sich die Familie die Immobilie finanziell leisten?

Eine Rolle spielt hier nicht nur der Kaufpreis. Auch die Unterhaltskosten müssen berücksichtigt werden. Möglicherweise lassen sich aber durch eine Vermietung auch Einnahmen erzielen. Hier sollten die Erwartungen aber realistisch bleiben.

- Verwaltung: Da die Ferienimmobilie in der Regel weit entfernt vom Wohnort liegt, stellt sich die Frage: Wie soll das Objekt verwaltet werden? Ein professioneller Haussitting-Service kostet Geld.

Ist die Wohnung Teil einer Wohnungseigentumsanlage, werden die Käufer Mitglieder der Eigentümergemeinschaft, mit allen Rechten und Pflichten. Und wichtig: Wer übernimmt die Verkehrssicherungspflichten, also etwa den Winterdienst?

dpa/tmn

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