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Hausbau mit Fotos dokumentieren

Hilfe für Mängelfindung Hausbau mit Fotos dokumentieren

Viele Bauherren halten die Entstehung ihres Traumhauses in Fotos fest. Werden diese gut gemacht, können sie aber mehr als nur eine private Erinnerung sein: Wenn es mit der Baufirma zum Streit um Mängel kommt, können hochwertige Aufnahmen Argumente untermauern.

Berlin. Wer Fotos der Baustelle seines neuen Eigenheims zur Dokumentation macht, sollte diese so anfertigen, dass der Ort erkennbar ist. Möglich ist dies zum Beispiel, wenn ein markantes Fenster oder eine Treppe im Bildhintergrund zu sehen ist.

Bauherren sollten ihren Hausbau dokumentieren, um später zum Beispiel die Ursachen von Problemen oder Mängeln rekonstruieren zu können. Festgehalten wird das in einem Bautagebuch. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin hin. Im Ernstfall können die Bilder und die festgehaltenen Informationen vor Gericht aber auch die Argumente eines Sachverständigen stützen. Und letztlich hat man auch privat etwas davon: Das Album oder der Onlineblog, der als Bautagebuch dient, ist eine Erinnerung an den Hausbau.

Die Bilder sollten zum Beispiel zeigen, wo genau die Elektroleitungen im Keller verlaufen und welche Baustoffe verwendet wurden. Der VPB rät, festzuhalten, was bei Baubesichtigungen besprochen wird: Dazu gehören Rohre und Leitungen, bevor diese verputzt oder verkleidet werden. Auf den Fotos solcher Stellen sollte erkennbar sein, in welcher Höhe und in welchem Abstand zur Wand Leitungen liegen.

Wichtig ist, dass bestimmte Qualitätsstandards bei Fotografieren eingehalten werden. So sollte man erst eine Gesamtaufnahme der jeweiligen Situation machen, rät der Verband. Dann folgen Bilder mit Details. Dafür sollte man nicht nur an das Objekt heranzoomen, sondern richtig darauf zugehen und scharfe, hochauflösende Nahaufnahmen machen. Für solche Detailaufnahmen sollten Bauherren man auch einen Zollstock parat haben. Er wird in das Bild gehoben und dient so als verlässlicher Anhaltspunkt für Größenverhältnisse.

dpa/tmn

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