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Leichtbauwände im Altbau mit Vorsatzwand stabilisieren

Bessere Tragfähigkeit Leichtbauwände im Altbau mit Vorsatzwand stabilisieren

Ältere Bauten haben viele Mängel. Dünne Wände ist so eine Schwäche, die manchen Mietern Kopfzerbrechen bereitet. Mit einem Trick lässt sich dieses Problem jedoch schnell lösen.

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Viele Altbauten enthalten Leichtbauwände, die nicht genügend Schutz vor Schall bieten. Dieser Mangel lässt sich mit einer Vorsatzwand beheben.

Quelle: Tim Brakemeier/dpa

Berlin. In Altbauten gibt es auch schon Leichtbauwände. Dabei handelt es sich um sogenannte Rabitz- oder Schlackewände aus Drahtgeflecht und Putzmörtel sowie einem Gemisch aus Hochofenschlacke und Zement.

Diese dünnen, nicht sonderlich tragfähigen Konstruktionen können Heimwerker mit einer Vorsatzwand aus Gipskartonplatten stabilisieren. Dabei lässt sich auch noch die Schalldämmung verbessern, wie Peter Birkholz, Ratgeberautor bei der Stiftung Warentest in Berlin, erklärt.

„Hierzu werden die Platten mit reichlich Ansetzbinder auf die Wand gebracht, das ist ein schnell abbindender Gipsmörtel“, erläutert der Heimwerker-Experte. „Natürlich müssen Tapeten oder lose Anstriche vorher entfernt worden sein.“

Wenn die Platten fest sitzen und dann noch die Fugen verspachtelt sind, können diese Wände sogar mittelschwere Regale tragen. „Um die Lasten besser auf die Wand zu verteilen, sollten zweckmäßigerweise die meist mit den Wandschränken mitgelieferten Befestigungsschienen aus Blech verwendet werden“, betont Birkholz.

„Da die Wand jetzt auch etwas dicker geworden ist, kann man ungefähr acht Zentimeter tief bohren und nicht zu kurze acht Millimeter-Dübel verwenden.“ Bei Rabitz- oder Schlackewände ohne so einen Vorbau empfiehlt Birkholz nur circa sechs Zentimeter tiefe Bohrlöcher. Allerdings schränkt der Heimwerker-Experte auch ein: „Zum Aufhängen eines Warmwasserboilers, der 80 Kilogramm wiegen kann, sind Leichtbauwände jedoch keinesfalls stabil genug.“

dpa/tmn

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