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Nachhaken und anrufen: Seriöse Kleidersammler erkennen

Bonn Nachhaken und anrufen: Seriöse Kleidersammler erkennen

Gutes tun sollte einfach sein. Wer seine nicht mehr gebrauchten Kleidungsstücke, Decken und Bettwäsche spenden möchte, kann sich aber oft nicht sicher sein, wo diese landen. Zu viele schwarze Schafe organisieren Sammlungen und Container. Man kann sich aber absichern.

Bonn. Seriöse Sammler von Altkleidern geben sich zu erkennen. Das bedeutet für den Spender: Er kann sich informieren, ob es die Organisation oder die sammelnde Firma tatsächlich gibt. Und ob es einen vermeintlich guten Zweck auch gibt.

Als Hinweise zur Recherche nennt der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung: Ist eine Telefonnummer angegeben? Und erreicht man hier nur einen Anrufbeantworter oder gibt es tatsächlich eine Kontaktperson, die weitere Infos nennt? Im Zweifel aber sollte man im Internet recherchieren oder bei der Kommune anrufen und sich über die tatsächliche Existenz der Organisation erkundigen.

Hinweise sind auch Siegel, etwa das des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Die Liste der teilnehmenden Aktionen ist einsehbar im Internet. Die Verbraucherzentralen raten, dies zu prüfen. Ein weiteres Siegel ist das bvse-Qualitätssiegel Textilsammlung vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung für seine Mitglieder, auch hiervon gibt es eine Online-Liste. Und der Dachverband FairWertung, ein Netzwerk von gemeinnützigen Organisationen, die Altkleider sammeln, vergibt ein Zeichen an jene Sammler, die bestimmte Standards einhalten wie Gemeinnützigkeit und wahrheitsgemäße Information.

Und was darf alles in die Container? Da man die Kleider für den guten Zweck abgibt, sprich sie noch von anderen Menschen getragen werden sollen, müssen die Textilien gut erhalten sein. Neben Kleidung dürfen auch Schuhe, Decken, Bettwäsche, Handtücher oder Stofftiere in die Kleidersammlung. Laut Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung ist es nicht nötig, diese vor der Abgabe extra zu waschen. Sie sollten aber sauber und trocken sein. Am besten werden die Textilien gut verpackt, etwa in einen Plastiksack. Die Schuhe werden paarweise zusammengebunden.

dpa/tmn

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