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Test: Viele Klarspüler „gut“, Öko-Produkte fallen durch

Für glanzvolles Geschirr Test: Viele Klarspüler „gut“, Öko-Produkte fallen durch

Sauber und möglichst blank sollten Gläser, Tassen und Teller aus dem Geschirrspüler kommen. Dafür soll unter anderem ein Klarspüler sorgen. Doch woran erkennt man, welcher der Beste ist? Am Tensid-Gehalt, urteilen die Experten der Stiftung Warentest.

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Klarspüler müssen nicht unbedingt sein. Wer Multifunktions-Tabs für die Spülmaschine verwendet, kann in den meisten Fällen darauf verzichten.

Quelle: Andrea Warnecke/dpa-Tmn

Berlin. Wer auf schlierenfreie Gläser und Teller Wert legt, sollte Klarspüler mit hohem Tensid-Gehalt in die Spülmaschine füllen. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest („test“-Ausgabe 10/17) von 19 Klarspülern führte zu diesem Ergebnis.

Zwölf Mal gab es von den Testern die Note „Gut“. Diese Produkte hatten alle einen Tensid-Gehalt von 5 bis 15 Prozent auf ihrem Etikett ausgewiesen. Das trennte die Spreu vom Weizen.

Denn die Mittel mit einer geringeren Tensid-Konzentration schnitten erheblich schlechter ab. Gläser blieben fleckig, Porzellan hatte nach 30 Spülgängen einen blassstumpfen Überzug. Fünf Produkte bekamen noch knapp die Note „ausreichend“.

Am schlechtesten schnitten die beiden mit Abstand teuersten Klarspüler ab: Sie kosteten pro 100 Milliliter rund sechsmal mehr als das beste Produkt und ihre Tenside werden aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen. Überzeugen konnten sie so nur bei den Umwelteigenschaften, nicht aber beim Klarspülen. „Mangelhaft“, urteilten die Tester.

Ganz vorne im Test lagen Domol von Rossmann (Note 1,7), Denkmit von dm (1,8), Saubermax von Norma (1,8), Classic von Fit (1,9) und W5 von Lidl (1,9). Klarspüler müssen Spülmaschinenbesitzer einfüllen, wenn sie Pulver oder Solotabs nutzen. Wer Multitabs einsetzt, kann nach Angaben der Warentester auf die Zugabe von Klarspüler verzichten.

dpa/tmn

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