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Wahlbeteiligung vielerorts unter Durchschnitt

Wismar/Grevesmühlen Wahlbeteiligung vielerorts unter Durchschnitt

Interesse in Wismar und Grevesmühlen besonders gering. Ein Lokal am Friedenshof mit 5,5 Prozent.

Wismar. Von den 132 522 Wahlberechtigten sind nur 29 766 wählen gegangen, darunter 414, die ungültige Stimmen abgegeben haben. Kerstin Weiss erhielt 16 728 Stimmen (57 Prozent), Gerhard Rappen 12 624 (43 %). Die durchschnittliche Wahlbeteiligung im Landkreis Nordwestmecklenburg lag bei 22,5 %.

In der Stadt Wismar lag die Wahlbeteiligung deutlich niedriger. Allein in zehn von 32 Wahllokalen war die Beteiligung im einstelligen Bereich. Negativer Spitzenreiter war ein Wahlbüro am Friedenshof II mit nur 5,5 Prozent. Hier hingen von 1259 Wahlberechtigten nur 69 (!) wählen.

In allen Wahllokalen hatte Kerstin Weiss die Mehrheit. In Neukloster, Dorf Mecklenburg und Bad Kleinen zum Beispiel hatte Gerhard Rappen ebenfalls das Nachsehen, auf der Insel Poel lag er vorne.

In der Stadt Grevesmühlen erreichte ebenfalls kein einziges Wahllokal die Marke von 22,5 Prozent bei der Wahlbeteiligung. Hier lag die höchste Wahlbeteiligung in der Gaststätte der Malzfabrik (20,4 %), gefolgt vom Vereinshaus (18,4 %). Noch geringer war die Wahlbeteiligung in den Wahllokalen im Rathaus (13,8 %), in der Kita Lustgarten (13,6 %) und in der Sport- und Mehrzweckhalle (10,6 %). Einzig in der Kita Lustgarten lag Rappen in der Wählergunst vorne, ansonsten jeweils Weiss. Auch Plüschow (27,7 %), Roggenstorf und Rüting (beide 25,7 %) lagen über dem Durchschnitt. Besonders wenige Wähler hingegen suchten die Wahllokale in Mallentin/Gemeinde Stepenitztal (17,3 %) oder Gägelow (14,3 %) auf. Auch im Amtsbereich Grevesmühlen-Land erhielt Kerstin Weiss fast überall die Mehrheit der Stimmen, mit Ausnahme von Rüting, Börzow, Gostorf und Upahl.

In ihrer Heimatstadt Dassow lockte Weiss zwar auch kaum mehr Wähler an die Urnen als anderenorts im Kreis, doch unter denjenigen, die wählen gingen, schaffte sie Spitzenwerte: 81,8 % stimmten für die bisherige 2. stellvertretende Landrätin im Gerätehaus sowie auch im Bürgerhaus Pötenitz, 76,8 % im Sportlerheim und 74 % in der Dornbuschhalle.

 



Ulrike Oehlers/Heiko Hoffmann

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