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Ahrenshoop in Jazz-Laune

Ahrenshoop Ahrenshoop in Jazz-Laune

Drei Tage lang erklingen im Ostseebad auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst jede Menge Jazz, Swing, Boogie Woogie und Blues / Mit Spannung werden die Auftritte von Joy Fleming und der Barrelhouse Jazzband erwartet

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Die Berliner Band BrassAppeal spielt am Sonnabend Jazz, Swing und Pop als Walkact auf der Dorfstraße in Ahrenshoop.

Quelle: Fotos: Veranstalter

Ahrenshoop. Drei Tage lang steht Ahrenshoop im Zeichen des Jazz. Von Freitag bis Sonntag spielen 25 Bands an 22 Spielorten insgesamt 28 Konzerte. Bereits zum 17. Mal veranstaltet die Kurverwaltung das Musikfestival im Ostseebad auf der Halbinsel Fischland-DarßZingst. In diesem Jahr treten etwa 100 nationale und internationale Künstler auf.

Traditionell eröffnet das Jugendmusikcorps Rostock das Festival. Die Bigband mit mehr als 20 Jugendlichen musiziert unter der Leitung von Birgitt Derer. Auch der Ahrenshooper Social Club, dessen 16 Bandmitglieder unter anderem von der Halbinsel, aus New York und dem ukrainischen Odessa stammen, spielt gleich am ersten Abend.

Die ABC Jazz Band macht am Samstagnachmittag „Musik für Kids“. Auf der Wiese vor der Alten Schule findet am Sonnabend von 14.30 bis 15.30 Uhr ein Kinderkonzert statt, bei dem die Kleinen selbst in die Tasten hauen oder in die Saiten greifen können.

Romy Dade, Organisatorin des Jazzfestes, holt in jedem Jahr hochkarätige Musiker nach Ahrenshoop. So spielt die Jazz-, Blues- und Schlagersängerin Joy Fleming am Sonnabend mit ihrer Band auf dem Festival. Im vergangenen Jahr waren Manfred Krug und Uschi Brüning die Stargäste im Ostseebad. Wie sie es schafft, die Künstler in den Norden zu holen? „Ich schwärme ihnen vom Ahrenshooper Jazzfest vor“, sagt die 36-Jährige. Sie weist auch auf die vielen anderen Veranstaltungen hin: „Parallel zum Joy-Fleming-Konzert beginnt zum Beispiel am Café Buhne 12 ab 20.30 Uhr ein Konzert zum Sonnenuntergang mit Meerblick.“

Das Acoustic Jazz Quartett mit Jane Franklin aus New York ist erstmals beim Ahrenshooper Jazzfest dabei und spielt Swing, Jazz, Bossa Nova, Limbo und Tango. Die Berliner Band Brass Appeal musiziert als sogenannter Walkact. Am Sonnabendvormittag sind die vier Musikerinnen auf der Dorfstraße unterwegs.

Zudem kommt die Barrelhouse Jazzband aus Frankfurt am Main, um das Abschlusskonzert in Ahrenshoop zu spielen. Die Combo gilt als Aushängeschild „Wir machen klassischen New-Orleans-Jazz, den wir mit eigenen Arrangements gestalten. Dabei geht es aber nicht nur um die klassischen Kompositionen der 1920er-Jahre“, sagt Bandleader Reimer von Essen. Die Band hätte auch Stücke von Fats Waller (1904-1943) und Duke Ellington (1899-1874) im Programm. „Unsere spezielle liebe gilt zudem Songs, in denen auch kreolische Rhythmen vorkommen“, sagt von Essen. Er selbst hört gern „die richtig guten Kollegen“ aus dem Jazz- und Klassikbereich. Der Größte sei für ihn Johann Sebastian Bach (1885-1750).

Einige der Bandmitglieder spielen bereits seit 1953 in der Combo. Der Auftritt in Ahrenshoop ist jedoch eine Premiere für die Rheinländer. Das Konzert im Ostseebad ist das einzige, das sie während ihrer aktuellen Tour im Nordosten spielen. „Die Musiker sind alle nicht mehr die jüngsten. Wenn ich nicht gewusst hätte, wie schön es in Ahrenshoop ist, hätte ich sie nicht dazu überredet. Denn immerhin leben wir 800 Kilometer entfernt“, sagt der Reimer von Essen.

Programm (Auszug)

Eintritt:

Ticket für alle drei Tage 20 Euro

Vorverkauf:

Kurverwaltung Ahrenshoop

Kirchnersgang 2

18347 Ahrenshoop

und an den Veranstaltungsorten

Kontakt:

☎ 038220 / 666611

Morgen:

17.00 bis 18.00 Uhr

Band: Jugendmusikcorps Rostock

Ort: Hauptbühne am Hafen

17.30 bis 19.30 Uhr

Band: Lukas Natschinski & Matthias Hessen mit Überraschungsgast

Ort: Hotel garni & Café

Der Charlottenhof

18.00 bis 20.00 Uhr

Band: Walter Martínez Trio

Ort: Hotel Zum Strandläufer

20.00 bis 22.00 Uhr

Band: Ahrenshooper Social Club

Ort: Hauptbühne am Hafen

22.00 bis 24.00 Uhr

Band: Boogie Radio

Ort: The Grand Ahrenshoop

23.00 bis 1.00 Uhr

Band: Jive Sharks

Ort: Hotel Der Fischländer

Sonnabend:

10.00 bis 12.00 Uhr

Band: Jazz Collegium Berlin mit Gast Ricarda Ulm

Ort: Pension Räucherhaus

10.30 bis 12.30 Uhr

Band: Brass Appeal

Ort: Walkact auf der Dorfstraße

12.00 bis 14.00 Uhr

Band: Boogie Rockets

Ort: Café Pieni

13.00 bis 16 Uhr

Band: Papa Binnes Jazz Band

Ort: Ostseehotel Haus Antje

14.30 bis 15.30 Uhr

Band: ABC Jazz Band Musik für Kids

Ort: Wiese vor der Alten Schule

15.30 bis 17.30 Uhr

Band: Salty Swing Syndicate

Ort: Restaurant Am Kiel

16.00 bis 18.00 Uhr

Band: Brass Appeal

Ort: Restaurant Zur Robbe

18.00 bis 20.00 Uhr

Band: Superphone

Ort: Café und Bar Ginger

20.00 Uhr

Joy Fleming (ausverkauft)

Ort: Hauptbühne am Hafen

20.30 bis 22.30 Uhr

Band: Acoustic Jazz Quartett feat Jane Franklin

Ort: Café Buhne 12

23.00 bis 1.00 Uhr

Saturday Night Jamsession

Ort: Hotel Der Fischländer Sonntag:

10.00 bis 11.30 Uhr

Lutz Gerlach und Ulrike Mai

Ort: LGM-Klanggalerie Das Ohr

11.30 bis 13.30

Band: K.C. Miller Duo

Ort: Künstlerquartier Seezeichen

14.00 bis 16.00 Uhr

Band: Barrelhouse Jazzband

Ort: Hauptbühne am Hafen

• Internet:

www.ostseebad-ahrenshoop.de

DREI FRAGEN AN...

1 Herr Martínez, Sie spielen gleich in zwei Bands beim Jazzfest in Ahrenshoop. Worin unterscheiden sich die beiden? Bei „Superphone“ bin ich schon länger dabei. Das sind Pop-Titel und Nummer-1-Hits als Latin oder als Jazz arrangiert. Auch Salsa, Merenge und Samba sind von uns zu hören. Ein Titel ist aber zum Beispiel auch als Swing arrangiert. Beim „Walter Martínez Trio“ geht es meistens um meine eigene Musik, die ich selbst am Schlagzeug und mit Gesang interpretiere.

2 Sie kennen das Festival. Was können die Besucher dort erwarten? Es ist ein sehr gutes Festival, wo immer tolle Stimmung ist. Mit „Superphone“ haben wir zweimal in der Cocktailbar „Tute“ gespielt. Das war eine super Club-Atmosphäre. Auch für das Publikum ist es sehr inspirierend. Man trifft zudem andere Musiker und diese kommen zu den Konzerten vorbei. Es ist einfach ein schönes Fest.

3 Welche Musik hören Sie, wenn Sie nicht selbst spielen? Ich höre im Moment viel kubanische Musik, zum Beispiel „Los van van“ und die „Pedrito Martínez Group“.

Michaela Krohn

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