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An dieser Stelle steht das Welterbe

Stralsund An dieser Stelle steht das Welterbe

Stralsund gehört zum Unesco-Weltkulturerbe / Eine Ausstellung zeigt Gästen die Besonderheiten der Stadt

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Einblick in den Hackertschen Tapetensaal in Stralsund.

Stralsund. Mit den drei erhaltenen Backsteinkirchen und zwei Marktplätzen stellt Stralsund eine Besonderheit dar. „Auch, dass sich der Grundriss des Stadtkerns seit dem 14. Jahrhundert nicht verändert hat, ist schützenswert“, sagt Steffi Behrendt, Welterbe-Managerin.

Kontakt & Infos

Adresse:

Olthofsxges Palais

Ossenreyerstraße 1

18439 Stralsund

Kontakt: ☎ 03831 / 252315

Öffnungszeiten:

Täglich 10.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt: frei

Führung Tapetensaal:

Donnerstags 16.00 Uhr, kostenfrei

• Internet:

www.wismar-stralsund.de

Aus diesem Grund gehört die Hansestadt seit 2002 zusammen mit der Hansestadt Wismar zum Weltkulturerbe. Die Auszeichnung wird von den Weltkulturorganisation Unesco vergeben.

Steffi Behrendt ist als Mitarbeierin der Stadt unter anderem für die Welterbe-Ausstellung im Olthofschen Palais, nahe des Alten Marktes, zuständig. Eine Animation verdeutlicht dort beispielsweise die Entwicklung von der kleinen Siedlung zur mächtigen Hansestadt. „Stralsund hat eine globale Bedeutung, und das zeigen wir.“

Das Palais von 1691 gehört wie das Rathaus und das Kommandantenhaus am Alten Markt zum Welterbe. „Die Stadt pränsentiert sich mit vielen bunten Fassaden und schmuckvollen Giebeln“, sagt die 39-Jährige. Ein Großteil der Altstadt wurde seit der Wende saniert.

Neben der Ausstellung birgt das Haus in der Ossenreyerstraße eine Rarität: Einen Tapetensaal mit Werken von Jakob Philipp Hackert (1737-1807). Der in Prenzlau (Brandenburg) geborene Künstler hat vor mehr als 250 Jahren unter anderem die Burg Schreckenstein in Aussig (Tschechien) und die Festung Königstein im sächsischen Elbsandsteingebirge auf große Leinwände gemalt.

Einmal in der Woche dürfen Besucher das Zimmer betreten. Jeden Donnerstag wird eine kostenfreie Führung geboten. Um die Gemälde nicht zu schädigen, ist der Raum im Regelfall verdunkelt. „Es gibt zwei von Hackert gestaltete Säle“, sagt die Managerin. Der andere befindet sich im Gutshaus Boldevitz auf Rügen.

Stralsund und Wismar profitieren bis heute vom Glanz und der Macht der Hansezeit. Ihre historisch geprägten Altstädte gehören zu den fünf Welterbestätten Deutschlands in dieser Kategorie. „Die zwei Orte bilden ein Welterbe“, erklärt Steffi Behrendt. In Wismar gibt es daher ebenfalls ein Welterbe-Haus. Der Eintritt zur Ausstellung dort in der Lübschen Straße ist kostenfrei.

Neben den beiden Altstädten in MV zählen Lübeck, Bamberg, Quedlinburg und Regensburg zum Weltkulturerbe.

Manuela Wilk

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