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Auf den Spuren Barlachs

Auf den Spuren Barlachs

In Güstrow finden sich viele Zeugnisse des Schaffens von Ernst Barlach / In seinem Atelierhaus sind Plastiken und Holzskulpturen zu sehen / Im Dom ist „Der Schwebende“ ausgestellt

Güstrow Die Radtour führt vom Atelierhaus des Bildhauers Ernst Barlach (1870-1938) am Inselsee in die Güstrower Innenstadt. Dort sind in Dom und Gertrudenkapelle Werke des Künstlers zu sehen.

Barlach-Atelierhaus

Das Atelierhaus am Heidberg dient als Startpunkt. In dem Gebäude am Inselsee lebte und arbeitete der Bildhauer und Maler von 1910 bis zu seinem Tode.

Seit 1978 wird das Haus als Museum genutzt. Hier werden Plastiken des in Wedel (Schleswig-Holstein) geborenen Künstlers aus den Jahren 1904/05 bis 1937 gezeigt. Das benachbarte Ausstellungsforum präsentiert weitere Werke Barlachs – Zeichnungen, Drucke und Handschriften. Von dort aus führt der Barlachweg in Richtung Zentrum.

Barlach-Weg

Es geht um die nördliche Spitze des Inselsees herum. Der idyllisch anmutende Weg ist nur für Fußgänger und Radfahrer erreichbar und liegt zwischen See und Wiesen. Barlach, der auch als Schriftsteller tätig war, ist um 1930 dort oft spazieren gegangen. Nach etwa einem Kilometer ist die Kanalbrücke erreicht. Diese jedoch nicht überqueren, sondern rechts daran vorbei!

Es geht weiter geradeaus. Links fließt der Mühlbach, rechts befinden sich unter anderem Kleingartenanlagen. Der Weg führt weiter bis zur Plauer Chaussee. In diese links einbiegen und ihr folgen, bis nach etwa einem Kilometer das Güstrower Residenzschloss auf der linken Seite zu sehen ist.

Schlossgarten

Dort lohnt sich ein kleiner Abstecher in den Schlossgarten, der 2014 nach umfassender Sanierung wiedereröffnet wurde. Angelegt wurde der Garten gleichzeitig mit dem Bau des Schlosses im 16.

Jahrhundert – einst als sogenanntes Lustgarten-Parterre von Herzog Ulrich zu Mecklenburg (1527-1603). Im 17. Jahrhundert wurde die Anlage durch die nachfolgenden mecklenburgischen Herzöge und durch Albrecht von Wallenstein (1583-1634), der von 1628 bis 1630 in Güstrow residierte, umgestaltet und dem Zeitgeschmack angepasst. Heute beeindruckt vor allem noch der Laubengang, der rund um den Garten führt.

Von dort aus geht es weiter zum Dom zu Güstrow. Durchquert man den Schlosshof bis zur gegenüberliegenden Seite, ist von dort schon die Spitze des Doms zu sehen. Vom Schloss aus den Franz-Parr-Platz überqueren und geradeaus weiter gehen in die Philipp-Brandin-Straße. Diese führt direkt zum Domplatz.

Dom zu Güstrow

Der Güstrower Dom ist ein typischer Bau der Norddeutschen Backsteingotik. Er wurde im 13. Jahrhundert ursprünglich als Stiftskirche errichtet. Im Inneren des Doms hängt eine von Barlachs bekanntesten Skulpturen: „Der Schwebende“.

OZ

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