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Durch den Märchenwald

Barendorf Durch den Märchenwald

In Nordwestmecklenburg gibt es einen Wald, den viele nicht kennen: den Leonorenwald / Eine Radtour führt aber nicht nur zu alten Bäumen, sondern ebenso durch Felder und zum Meer

Barendorf. Zugegeben, die Tour ist lang: etwa 50 Kilometer. Sie ist, auf den ersten Blick, etwas für geübte Radler. Aber: Die Strecke macht Spaß! Deshalb lautet die Empfehlung: Ein E-Bike ausleihen! Derart motorisiert cruisen auch Gelegenheits-Radler bequem übers Land – vor allem bei Gegenwind.

Barendorf

Der Start erfolgt in Barendorf. Der kleine Ort, 500 Meter von der Ostsee und sieben Kilometer vom Priwall (Lübeck) entfernt, ist ideal für den Beginn einer Radtour, weil es zunächst auf Asphalt vorwärts geht. Leicht fährt es sich die Seestraße westwärts entlang. Links liegt die Lübecker Bucht. Fähr- und Segelschiffe sind zu sehen. Vorbei am Parkplatz „Seestern“ Richtung Meer. Schon ist man auf dem sogenannten Kolonnenweg, einem Wander- und Radweg. Linker Hand ist die See zu spüren. Nach viereinhalb Kilometern liegt rechts ein Spielplatz. Groß Schwansee ist erreicht.

Groß Schwansee

Am Spielplatz vorbeiradeln und nach 500 Metern rechts in eine vorbildlich gepflegte Allee abbiegen. An deren Ende steht ein Schlossgut. Wer plötzlichen Hunger verspürt, nimmt hier in der Brasserie Platz.

Die Gemeinde durchfahren. Das neue Ziel heißt Kalkhorst. Dazu geht’s ins Landesinnere auf eine Landstraße. Vom Ortsausgang sind es bis dorthin 3,5 Kilometer, diegut zu bewältigen sind. Der Straßenverkehr ist übersichtlich, Kinder sollten aber strikt rechts fahren können. Von Weitem ist die Kirche von Kalkhorst zu sehen. Ein guter Anhaltspunkt.

Kalkhorst

Zehn Kilometer sind absolviert. In Kalkhorst gibt’s rechts der Kirche das Kuriose Muschelmuseum und gegenüber einen liebevoll gepflegten Konsum – gut für eine Erfrischung. Die Kreuzung an der Kirche passieren und in die Schliemannstraße rollen, vorbei am Friedhof und am Teich, in dem Frösche quaken.

Ortsausgang. Geradeaus geht es nach Rankendorf (kann man gut fahren). Wir biegen nach links ab, der Leonorenwald lockt. Der Asphalt endet, nun geht es 200 Meter auf einem anstrengenden Kopfsteinpflaster bis zum Kalkhorster Schloss. Dort grüßt ein Schild: Privatgrundstück. Kein Zutritt!

Leonorenwald / Borkenhagen

Ab der Einfahrt zum Schloss führt ein Waldweg weiter, der gut befahrbar ist. Manchmal wird es etwas rutschig, wenn es geregnet hat. Vorbei an vielen alten Bäumen, die Respekt einflößen und toll anzusehen sind. Nach etwa 1,5 Kilometern steht am Wegesrand eine Hinweistafel: Imkerei.

Noch 400 Meter. Dann liegt versteckt ein Gehöft. Borkenhagen ist erreicht. Es ist ein bisschen wie im Märchenwald: Mitten im Leonorenwald lebt Familie Schimmel mit drei Kindern und vielen Tieren.

Lina Schimmel (41) tritt heraus, ihr Hündin Frieda bellt. „Hallo!“, sagt Lina Schimmel und führt an die Seite des Hauses, wo eine geöffnete Tür den Blick in einen Mini-Laden freigibt. Hier steht der Honig aus der eigenen Imkerei.

Den Weg 400 Meter zurückfahren, dann biegt man an der Imker-Hinweistafel links ab. Kurz darauf ist die Straße nach Rankendorf erreicht. Ein Schild weist den Weg, also nach links abbiegen.

Fortsetzung Seite II

OZ

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