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Hier residierte der Adel des Landes

Hier residierte der Adel des Landes

Rund 2000 Schlösser und Herrenhäuser stehen im Nordosten / Eine Auswahl

Mecklenburg-Vorpommern ist eines der Bundesländer mit den meisten Schlössern, Guts- und Herrenhäusern. Etwa die Hälfte der mehr als 2000 Residenzen steht unter Denkmalschutz. Viele Gutsanlagen und herrschaftliche Gemäuer werden als Museen oder Spielstätten für Konzerte und Theateraufführungen genutzt. Andere wurden zu Hotels und Restaurants umgebaut.

Jagdschloss Granitz

Von der Aussichtsplattform des Jagdschlosses Granitz auf Rügen haben Besucher einen tollen Ausblick auf die Landschaft der Insel. „Auch nachts ist es sehr schön“, sagt Marikke Behrens von der Kurverwaltung in Binz. Das Ostseebad bietet regelmäßig Mondscheinwanderung zur Residenz auf dem Tempelberg an.

Erbaut wurde sie in den Jahren 1837 bis 1846 auf Wunsch von Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus (1783-1854). Markant sind ihre rosé wirkende Fassade sowie der hohe mittlere Turm. Die Aussichtsplattform befindet sich 144 Meter über dem Meeresspiegel. Die Wendeltreppe im Inneren ist ebenfalls außergewöhnlich. 154 mit Ornamenten versehene Stufen winden sich 38 Meter in die Höhe.

Eine Ausstellung zeigt Teile der früheren Ausstattung. Die Zufahrt zum Jagdschloss ist für Pkw gesperrt. Eine Bahn pendelt zwischen dem Tempelberg und dem Ostseebad Binz.

Adresse & Kontakt:

Jagdschloss Granitz,

18609 Ostseebad Binz

☎ 038393 / 66710

Öffnungszeiten: September

täglich 10.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 6 Euro

Kinder frei

• Internet:

www.jagdschloss-granitz.de

Barockschloss Griebenow

Die vollständig erhaltene Schlossanlage in Griebenow zwischen Grimmen und Greifswald zählt zu den schönsten im Nordosten. Sie ist ein Zeugnis der Schwedenzeit. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) wurde Pommern von den Schweden bis 1815 besetzt. In den Jahren 1707-1709 entstand das heutige Schloss. Um 1910 wurde das Anwesen erneuert, der 14 Hektar große Park ins Ensemble eingebunden. Ab 1958 diente die Anlage als Entbindungsstation und Pflegeheim. Durch die Gründung des Vereins „Barockschloss zu Griebenow“ vor 13 Jahren kehrte das kulturelle Leben in die alten Mauern zurück. Die Mitglieder organisieren Ausstellungen und Konzerte. Und es gibt ein Café. Bis zum 11. September finden hier die Opernale-Aufführungen „De Zauberfläut“ statt.

Adresse & Kontakt:

Schloßweg 3

18516 Süderholz

☎   038332 / 80346  

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag

10.00 bis 16.00 Uhr

Sonnabend / Sonntag

14.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 2 Euro

Internet:

www.schloss-griebenow.de

Jagdschloss Gelbensande

Eines der schönsten Jagdschlösser des Landes befindet sich etwa 20 Kilometer nordöstlich von Rostock, an der Bundesstraße 105. Das Jagdschloss Gelbensande wurde im Jahr 1885 erbaut.

Auftraggeber war der damals regierende Großherzog Friedrich Franz III (1851-1897). Er herrschte von 1883 bis 1897 im Landesteil Mecklenburg-Schwerin. Seine Tochter Alexandrine wird 1912 die Königin von Dänemark und bleibt es bis 1947. Die Adelsfamilie residierte bis 1944 im Schloss.

Später diente das Gebäude als Krankenhaus und Pflegeheim. Im Schloss gibt es ein Restaurant und ein Museum.

Adresse & Kontakt:

Am Schloss 1

18182 Gelbensande

☎ 038201 / 773535

Gastronomie: Mittwoch bis

Sonntag 12.00 bis 18.00 Uhr,

Samstag 12.00 bis 20.00 Uhr

Museum Jagdschloss:

täglich 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 4,50 Euro

Kinder (bis zehn Jahre) 2 Euro

Internet: www.jagdschloss-

gelbensande.com

Schloss Wiligrad

Mit Musik, Kleinkunst und Führungen präsentiert sich das Schloss Wiligrad am 11. September beim Tag des offenen Denkmals. Die Residenz – 15 Kilometer nördlich von Schwerin gelegen – wurde 1896 bis 1898 für Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg-Schwerin (1857-1920) erbaut. Das Schloss ist eines der jüngsten im Land. Es besticht durch seine weiß verputze Außenfassade und die Verzierungen aus Terrakotta. Historisch erhaltene Räume können nach Anmeldung besichtigt werden.

Wiligrad wird vom Landesamt für Bodendenkmalpflege und einem Kunstverein genutzt. Regelmäßig gibt es Ausstellungen und Konzerte in der ehemaligen Residenz am Schweriner See. Auch eine Gärtnerei nebst Café stehen für Besucher offen.

Adresse & Kontakt:

Wiligrader Straße 17

19069 Lübstorf

☎ 03867 / 8801 Kunstverein

Ausstellung: Dienstag bis Samstag 10.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt: 3,50 Euro

Schlosscafé: Wiligrader Straße 6, täglich 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet

Internet: www.mv-schloesser.de

Güstrower Schloss

Das Güstrower Schloss gehört zu den wenigen erhaltenen Renaissancebauten in Norddeutschland. Mit seinem Bau wurde 1558 begonnen. Das Gebäude diente neben dem Schloss Schwerin als Sitz der Herzöge von Mecklenburg. Im Gewölbe sind heute Jagd- und Prunkwaffen ausgestellt. In den herzöglichen Wohn- und Empfangsräumen können Gäste die prunkvolle Einrichtung betrachten. Zudem sind Werke von Lucas Cranach dem Jüngeren (1515-1586) sowie den Italienern Bartolomeo Montagna (1450-1523) und Jacopo Tintoretto (1519-1594) ausgestellt. Sie zählen zu den berühmten Vertretern der Renaissance-Malerei. Das Schloss ist eines der vier Häuser des Staatlichen Museums Schwerin/ Ludwigslust/ Güstrow.

Adresse & Kontakt:

Franz-Parr-Platz 1

18273 Güstrow

☎ 03843 / 7520

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag

11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 6,50 Euro

Kinder (bis 18 Jahre) frei

Internet: www.guestrow.m-vp.de/

guestrower-schloss/

Schloss Plüschow

Das herrschaftliche Gebäude in Plüschow an der Autobahn 20 wird heute als Künstlerhaus genutzt. Der Förderkreis des Schlosses, gegründet 1990, richtete Ateliers in den Räumen ein. Regelmäßig gibt es Ausstellungen. Bis zum 9. Oktober sind hier Werke von Nachwuchskünstlern aus MV zu sehen.

1763 entstand das zehn Kilometer von Grevesmühlen entfernte Schloss. Bauherr war der Hamburger Kaufmann Philipp Heinrich Stenglin (1718-1793). Sein ältester Sohn verkaufte es 1802 an einen mecklenburgischen Erbprinzen. Nach 1945 wohnten zunächst Flüchtlinge im Haus. Später wurde es auch als Gaststätte und Kindergarten genutzt. Seit 1954 ist Plüschow denkmalgeschützt.

Adresse & Kontakt:

Am Park 6

23936 Plüschow

☎ 0 38 41 / 6 17 40

Aktuelle Ausstellung: Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 3 Euro

Kinder frei

Internet:

www.plueschow.de/index.html

Manuela Wilk

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