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„Ich komme nach Hause“

„Ich komme nach Hause“

Am Sonntag tritt Schlagersänger Wolfgang Ziegler bei den 49. Wolgaster Hafentagen auf

Mit seinem Hit „Verdammt, und dann stehst du im Regen“ wurde Musiker Wolfgang Ziegler 1987 bekannt. Der gebürtige Rostocker steht am Sonntag bei den Wolgaster Hafentagen auf der Bühne. Ziegler lebt seit einiger Zeit in Berlin. Zu seinen neuesten Liedern gehören zwei Songs, die er mit Tochter Sabrina aufgenommen hat. Nach einer langjährigen Funkstille habe die Musik den Schlagersänger und die 34-jährige Moderatorin und Sängerin wieder zusammengebracht. Im OZ-Gespräch redet der 72-Jährige unter anderem über das Thema Heimat.

Sind Sie schon einmal in Wolgast aufgetreten?

Wolfgang Ziegler: Ich sage ja, aber fragen Sie mich bitte nicht wann. Termine an der Ostsee sind mir ein besonderes Anliegen, weil ich von dort stamme.

Ist es ein Heimspiel für Sie?

Ziegler: Ja. Ich habe das Gefühl, ich komme nach Hause. An der Küste aufzutreten, ist ein gutes Gefühl und das merken die Gäste auch.

Sind Sie bei den Konzerten in der Heimat aufgeregter, weil die Menschen Sie hier kennen?

Ziegler: Grundsätzlich ist es so, dass jeder Künstler vor dem Aufritt eine Art Lampenfieber, eine Spannung, spürt. Ob ich mehr Herzklopfen habe, als zum Beispiel in Leipzig: Nein. Ich fühle mich sogar noch geborgen.

Haben Sie ein Ritual vor den Auftritten?

Ziegler: Man muss sich der Situation bewusst werden. Es ist eine besondere Freude aufzutreten. Ich bin dankbar, meine eigenen Lieder zu singen. Man kann dankbar sein, dass die Fans einem treu geblieben und auch nachgewachsen sind. Eine Viertelstunde vor dem Auftritt konzentriere ich mich auf das, was kommt und versuche, in mir eine schöne Stimmung aufzubauen, die ich auf der Bühne verbreite.

Und was erwartetet die Zuschauer in Wolgast?

Ziegler: Ich singe nicht nur die alten Lieder, sondern auch viele aktuelle Songs. Das will das Publikum. Mit meiner Tochter Sabrina (34) habe ich zwei Songs aufgenommen – ,Schön dich zu sehen’ und jetzt ganz neu ,Der erste Kuss’. Bei dem Zweiten geht es um das Thema Dating, gestern und heute.

Zum Programm gehört sicherlich der Titel ,Verdammt’.

Ziegler: ,Verdammt’ ist der Glückstreffer schlechthin, den sich jeder Künstler erhofft. Dieser Titel wird mit meiner Person verbunden. Und bei diesem Song singen Alt und Jung mit – er ist ein Klassiker. Ohne den zu singen, gehe ich nicht von der Bühne.

Gibt es unter Ihren Hits noch andere, die Sie immer wieder singen?

Ziegler: Es gibt

Lieblingssongs, die wichtig sind

für einen Künstler. Einerseits sind

es die aktuellen

Lieder, die man

gern singt, weil sie neu sind. Auf

der anderen Seite gibt es die großen

Lieder. Ich singe

am Schluss „Will-

kommen in mei-

nem Leben“. Das

ist einer meiner Schlüsselsongs für mich.

Was sollten sich

Urlauber in MV

unbedingt

ansehen?

Ziegler: Meine

Heimatstadt Ros-

tock und Warne-

münde. Und natür-

lich ist die ganze Küste von Zingst

über Prerow und

Ahrenshoop bis

nach Hiddensee,

Rügen und Wol-

gast sehenswert.

Interview von Manuela Wilk

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