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Landesmeisterin Juliane Voigt: Papa ist mein größter Fan

Landesmeisterin Juliane Voigt: Papa ist mein größter Fan

Die 19-Jährige besinnt sich im Spiel vor allem auf ihre mentale Stärke / Nach dem Abitur will sie bei Turnieren aufschlagen

Neubrandenburg. Juliane Voigt ist Landesmeisterin im Tennis. Der OSTSEE-ZEITUNG verrät die junge Sportlerin, wie sie schwierige Spiele noch drehen kann und wie sie mit Niederlagen umgeht.

 

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Landesmeisterin Juliane Voigt freut sich über den Sieg.

Quelle: privat

Sie sind Landesmeisterin geworden, herzlichen Glückwunsch! Wie lange haben Sie darauf hingearbeitet?

Juliane Voigt: Ich bin schon einmal in der U 16 Landesmeisterin geworden. Damals hatte ich mich schon richtig gefreut. Danach wurde es schwieriger, weil stärkere Spielerinnen dabei waren. Und dieses Jahr war es tatsächlich so, dass die beiden Stärksten aus Mecklenburg-Vorpommern – Linn Timmermann und Donata Wustlich – gefehlt haben. Und deswegen war der Weg für mich einfacher. Vor allem mein Papa hat sich über den Sieg gefreut. Er ist mein größter Fan. Wir haben den Erfolg nicht unbedingt erwartet, weil das Teilnehmerfeld dennoch sehr gut war. Aber ich habe bei den Landesmeisterschaften mal wieder richtig gutes Tennis gespielt.

Worin sehen Sie Ihre Stärken?

Voigt: Ich bin mental sehr stark. Meine Technik ist manchmal noch nicht so toll und auch am Aufschlag hapert es, aber ich kann mich bei den wichtigen Punkten gut konzentrieren und ein Spiel noch drehen, wenn es schlecht gegen mich steht. Das war schon immer meine Stärke. So habe ich schon oft gegen technisch bessere Spielerinnen gewonnen.

Erfolge sind schön. Wie gehen Sie jedoch mit Niederlagen um?

Voigt: Früher, als ich noch kleiner war, sind auch mal Tränen geflossen. Aber geweint wird mittlerweile nicht mehr. Ich kann die Gegnerin auch anlächeln und Glückwünsche aussprechen. Man lernt das mit der Zeit.

Haben Sie Vorbilder?

Voigt: Ich gucke gerne Damen-Tennis. Angelique Kerber hat ja dieses Jahr die Australian Open gewonnen. Da habe ich mich natürlich sehr gefreut. Große Vorbilder habe ich aber nicht.

Seit wann spielen Sie Tennis?

Voigt: Seit ich zehn Jahre alt bin. Ich habe nach einer Sportart gesucht und irgendwann haben sie uns in der Grundschule einen Tennisschläger in die Hand gedrückt. Und dann habe ich einen Verein gesucht und meine Mutter ist mit zum Schnuppertraining gegangen. So habe ich angefangen.

Sie sind dann auf das Sportgymnasium in Neubrandenburg gegangen. Schule und Sport – ging das gut?

Voigt: Ich habe gerade Abitur gemacht. Tennis konnte ich an der Schule nur bis zur elften Klasse belegen. Vorher hatte ich immer vormittags und nachmittags Training, aber das wurde weniger, je näher das Abitur rückte. Es ist zwar manchmal auch schwierig gewesen, aber man schafft es auf jeden Fall.

Wie sind Familie und Freunde in den Sport eingebunden?

Voigt: Meine Eltern unterstützen mich total. Das haben sie schon immer getan. Mein Papa ist mit mir zu den Turnieren gefahren. Meine Freunde sagen auch immer: „Jule gewinnt das mit links.“

Sie schauen auch hin und wieder zu und finden es eigentlich alle toll.

Welche Ziele haben Sie jetzt?

Voigt: Erst mal bin ich froh, dass ich das Abitur geschafft habe. Ich freue mich über den sportlichen Erfolg und werde im Sommer vielleicht noch ein paar kleinere Turniere spielen.

Interview von Michaela Krohn

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